Wenn das Leben anödet: Neuen Schwung tanken mit Kurkuma & Co.
Ausgepowert? Ausgelaugt? Ausgelangweilt? Ob eine berufliche Neuorientierung angesagt ist? Auch Langeweile kann stressen. Das darf nicht sein! Stress kann viele Gründe und Folgen haben. Wir nennen sie beim Namen und geben wertvolle Tipps wie z. B. Kurkuma, die für neuen Schwung sorgen können.
Die Themen im Überblick:
Burnout & Boreout: Wenn das Leben stresst
Kurkuma und mehr zur Unterstützung von Gesundheit und Wohlbefinden
Darf ich Ihnen zwei freche Eindringlinge vorstellen, die unser Leben und unsere Gesundheit ruinieren können? Es sind Burnie und Bore, die Out-Zwillinge. Hüten Sie sich vor ihnen! Wertvolle Tipps hier.
Die Geschichte von Burnie und Bore
Burnie kennt viele Menschen und geht liebend gerne auf Besuch. Nicht, dass ihn je jemand einladen würde, er drängt sich einfach ganz frech auf. Dabei ist er nicht wählerisch. Das heisst, lange Zeit interessierten ihn vor allem Menschen um die Lebensmitte herum, doch unterdessen hat er auch seinen Gefallen an Kindern und Jugendlichen, eigentlich an Menschen jeglichen Alters gefunden.
Was keinesfalls auf Gegenseitigkeit beruht, denn mögen tut ihn absolut niemand! Haben Sie schon einmal Bekanntschaft mit ihm gemacht?
Nichts ist mehr wie bisher
Hat man ihn einmal im Haus, ist es aus mit dem Seelenfrieden und man fühlt sich auch körperlich ganz erbärmlich. Müde, abgeschlagen, keine Lust mehr auf gar nichts! Doch darauf nimmt Burnie absolut keine Rücksicht.
Er fordert und fordert – und ist trotzdem nie zufrieden. Nicht einmal essen lässt er einen in Ruhe, geschweige denn schlafen und es kann längere Zeit dauern, bis man ihn wieder hinausgeekelt hat.
Wie bereits erwähnt, hat Burnie noch einen Zwillingsbruder: Bore. Kennen Sie den? Er gleicht Burnie aufs Haar und macht ihm alles nach. Lässt einen genauso leiden, nur dass er dafür eine andere Taktik anwendet, die aber genau so fies ist. Während Burnie fortwährend hetzt und drängt, ist Bore die Langweile in Person.
Obwohl er sich ebenso aufdrängt, lässt er einen dann einfach links liegen. Nichts interessiert ihn. Hat keinen Plan, kein Ziel und sieht keinen Sinn. No future. Sollten Sie ihm einmal irgendwo begegnen, dann nichts wie weg!
Ausgepowert! Ausgelaugt! Ausgelangweilt! Nichts ist mehr wie bisher.
Burnout und Boreout kann uns alle treffen
Während das Burnout-Syndrom sehr wahrscheinlich allseits bestens bekannt ist, ist das Boreout weit weniger vertraut. Obwohl dieses Syndrom (= eine Kombination verschiedener Krankheitszeichen) die gleichen Symptome generiert wie sein «Zwillingsbruder», entsteht es nicht durch Über-, sondern aus Unterforderung und Langeweile am Arbeitsplatz. To bore (engl.) = langweilen.
Burnout und Boreout könne auch gemeinsam auftreten, beispielsweise, wenn ein Teil eines Teams sämtliche wichtigen Aufgaben an sich reisst und sich damit überfordert, während die übrigen Mitglieder unter ihren Möglichkeiten laufen und sich dabei unwichtig fühlen.
Wir alle möchten unsere Talente einbringen können, einen Erfolg erzielen und Wertschätzung erfahren, damit wir unser Tun als sinnvoll erleben.
So erkennen Sie die Anzeichen eines Boreouts
- Kennen Sie das Gefühl von Sinnlosigkeit und Leere im Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit?
- Reagieren Sie manchmal gereizt oder frustriert, auch wenn Sie bei der Arbeit gar keinen Stress verspüren?
- Leiden Sie an Konzentrationsproblemen, auch wenn Ihre Aufgaben ganz einfach sind?
- Haben Sie Schuldgefühle, weil Sie eigentlich gar nicht viel leisten?
- Fühlen Sie sich nach der Arbeit matt und ausgelaugt, auch wenn es gar nicht viel zu tun gab?
- Haben Sie regelmässig Verspannungen und Kopfschmerzen?
- Schieben Sie Tätigkeiten vermehrt auf die lange Bank?
- Haben Sie die Tendenz, sich zurückzuziehen oder Gespräche über die Arbeit zu vermeiden?
- Engagieren Sie sich im privaten Bereich überdurchschnittlich, um sich gebraucht zu fühlen?
Einem Boreout vorbeugen können wir durch gezielte Information und einer entsprechenden Selbstfürsorge.
Was gehört zu einer gesunden Selbstfürsorge?
- Ausgewogene Work-Life-Balance, das schreckt Burnie definitiv ab
- Sinnfindung, das kann Bore nicht ausstehen
- Nährende Beziehungen, sie geben uns Halt und Kraft
- Gesunde, abwechslungsreiche Ernährung
- Gegebenenfalls Nahrungsergänzungen wie z. B. Vitamin C oder Kurkuma
- Genügend erholsamer Schlaf
- Regelmässige körperliche Betätigung
- etc.
Ein gut funktionierendes soziales Umfeld reduziert die Gefahr eines Burnouts oder Boreouts.
Unrealistisch? Jede Massnahme zählt!
Diese Lebensweise des Selbstfürsorge mag utopisch klingen. Für viele von uns scheint ein solches Leben gänzlich unrealistisch. Und genau diese Tatsache ist es, die Burnie und Bore schamlos ausnützen.
Wenn wir auch nur mal mit einer oder zwei dieser Massnahmen beginnen, fühlen sich die Out- Zwillinge bereits weniger wohl. Und wir uns entsprechend besser!
Unsere Gesundheit hängt zudem stark mit unserem Immunsystem zusammen. Dieses sorgt dafür, dass wir in unserer Stärke sind und Krankheiten wenig Chancen haben, denn es ist in der Lage, Krankheitserreger wie Bakterien, Viren und Pilzsporen wie auch veränderte Zellen (die sich regelmässig bilden) zu beseitigen. Bevor sie sich vermehren und Schaden anrichten können.
Alle genannten Massnahmen unterstützen unser Immunsystem und unsere körperliche und psychische Gesundheit optimal.
Stärkung der Immunabwehr – wichtiger denn je
Krankheiten, vor allem chronische, entwickeln sich oft still und leise. Viele davon infolge von unerkannten Entzündungen.
Gänzlich unbemerkt können diese irgendwo im Körper schwelen, beispielsweise im Darm oder in den Stirnhöhlen und uns von dort aus zunehmend schwächen – wir wissen gar nicht, warum. Umweltgifte wie Pestizide und andere Chemikalien schaden unserem Organismus zusätzlich. Auf diese Weise können sich mit der Zeit ernsthafte chronische Krankheiten entwickeln. Die Wissenschaft erforscht z. B. gerade, in wieweit Depressionen mit einem Entzündungsgeschehen im Gehirn in Verbindung stehen.
Der Schutz vor Erkältungen durch Vitamin C ist landläufig bekannt. Und auch Kurkuma freut sich immer grösserer Beliebtheit, gerade als Entzündungshemmer.
Sogar Krankenkassen empfehlen die präventive tägliche Einnahme von Kurkuma, um die Gesundheit ihrer Klient:innen zu erhalten oder zu fördern.
Kurkuma kann sowohl therapeutisch als auch präventiv wirken.
Kurkuma: Hintergründe im Vordergrund
Kurkuma ist eine mehrjährige tropische Staude und zählt zu den Ingwergewächsen. Verwendet werden seine dicken Wurzeln, die wie oranger Ingwer aussehen – also nochmals ein Geschwisterpaar. Nicht umsonst wird Kurkuma in Indien und Südostasien seit Menschengedenken als tägliches Gewürz sowie als wirksame Heilpflanze verwendet. Auch in der europäischen Naturheilkunde ist sie inzwischen hoch geschätzt.
Ihr wertvollster Wirkstoff Curcumin wurde bereits in knapp 30.000 Studien erforscht und als hochwirksam eingestuft.(Quelle: pubmed.ncbi.nlm.nih.gov)
Die Studie auf pubmed.ncbi.nlm.nih.gov belegt beispielsweise die entzündungshemmende Wirkung von Curcumin ohne schulmedizinische Medikation.
Kurkuma kann sowohl therapeutisch als auch präventiv wirken. Und präventiv ist dabei sicher der angenehmere Weg!
Bei nachfolgenden Erkrankungen kann Kurkuma erwiesenermassen vorbeugend und heilend wirken.
1. Bluthochdruck
Senkung des Cholesterinwerts und Verbesserung des Fettstoffwechsels
2. Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Prädiabetes
Senkung des Blutzuckerspielgels
3. Entzündungen (akute Entzündungen oder chronische Entzündungen wie Rheuma, Arthritis, Arthrose, stille Entzündungen)
Nachgewiesene Entzündungshemmung, Alternative zu schulmedizinischen Entzündungshemmern
4. Verdauungsbeschwerden
Verdauungregulation, z. B. durch Anregung des Gallenflusses, entzündungshemmende Wirkung
5. Depressionen
Entzündungshemmung im Gehirn, Stimmungsaufheller
6. Neurodegenerative Erkrankungen (Alzheimer, Multiple Sklerose, Parkinson)
Nervenschützende Wirkung, Verbesserung von Konzentration und Aufmerksamkeit. Forschungen deuten sogar darauf hin, dass Curcumin den Abbau von alzheimerspezifischen Ablagerungen im Gehirn fördert. (Quelle: pubmed.ncbi.nlm.nih.gov)
7. Hautprobleme (Akne, PsoFazit:riasis etc.)
8. Allergien
und weitere
Kurkuma liebt Begleitung!
Damit sich die gesundheitsfördernde Wirkung entfalten kann, ist folgendes zu beachten:
- Da unser Körper Curcumin allein schlecht aufnehmen kann, ist es wichtig, es immer mit schwarzem Pfeffer zu kombinieren. Das verbessert die Aufnahme ins Blut entscheidend. Qualitativ hochwertige Produkte (z. B. Kapseln) enthalten hohe Curcumin-Werte und sind mit schwarzem Pfeffer kombiniert.
- Ebenso braucht es die Kombination mit Fett. In Gerichten ist dies ja meist sowieso der Fall und sonst gilt es aktiv dafür zu sorgen.
- Erhitzen verbessert die Aufnahme von Curcumin ins Blut und seine antioxidative Wirkung.
Nota bene: Regelmässiger Genuss von fermentierten Lebensmitteln verbessert die Darmflora, was dafür sorgt, dass gesunde Wirkstoffe allgemein besser in den Blutkreislauf aufgenommen werden können.
Fazit:
Unser modernes Leben fordert immer wieder seinen Tribut. Sorgen wir mit den oben genannte Massnahmen so gut wie möglich dafür, dass Bernie und Bore bei und keine Chance haben! Wer mochte nicht seine Gesundheit und Vitalität möglichst bis ins hohe Lebensalter erhalten?!
© berufliche-neuorientierung.ch, 16.2.2026, Tabea Räber
Autorin
Tabea Räber, Texterin bei diversen Plattformen von räber marketing & coaching, Leseratte, Pflege-Erfahrene, Senior:innenbegleiterin und ruhender Pol.










Andreas Räber

