Berufe in der Umwelttechnik – Arbeit mit Sinn und Zukunft
Umweltschutz ist so populär wie noch nie. Aus gegebenem Anlass. Die Klimaerwärmung ist anerkanntes Faktum und Grund zur Sorge. Längst ist der Umweltschutz nicht mehr Monopolthema der Grünen – das grüne Anliegen wird heute von fast allen Parteien, von grossen Teilen der Wirtschaft und uns Otto Normalverbraucher mitgetragen. Man ist sich einig: Umweltschutz ist wichtig, es muss etwas getan werden – es kann nicht weiterlaufen wie bisher. Doch wer sind die Menschen, die hier wirklich etwas bewegen? Welche Berufe stehen hinter dem Modewort Umweltschutz? Und welche Möglichkeiten gibt es, sich professionell für den Erhalt und die Regeneration der Umwelt zu engagieren?
Die Themen im Überblick:
Umwelttechnik: Zeit genauer hinzuschauen , wahrzunehmen und zu handeln
Antworten auf die drängenden Fragen unserer Zeit
Auf technischer und technologischer Seite setzen sich Umwelttechniker oder Umweltschutztechniker für die Regeneration geschädigter Ökosysteme und den Schutz der Umwelt ein.
Ein bodenständiger, lösungsorientierter und gleichzeitig höchst innovativer und vielseitiger Beruf. Umwelttechniker beschäftigt zum Beispiel das Thema Entsorgung:
- Wie können giftige Substanzen schadenfrei abgebaut werden?
- Wie kann Recycling noch besser und effizienter gelingen?
- Oder der Gewässerschutz: Welche technischen Massnahmen müssen ergriffen werden, um Flüsse und Seen sauber zu kriegen?
- Zudem kümmern sich Umwelttechniker um die Messung und Überwachung von Schadstoffemissionen und Umweltschäden.
Umwelttechniker werden – damit die Gesellschaft von einem fundiertem Wissen profitieren kann und sich (und wir) unsere einzigartige Natur erholen kann
Berufe mit Sinn und Zukunft
Das Thema Umweltschutz wird uns noch lange beschäftigen. Die Schweiz braucht Menschen mit Sachverstand und Engagement, um hier wirklich etwas zu bewegen. Das Ausbildungsangebot auf diesem Gebiet ist spannend und vielfältig.
Interdisziplinäre Ausbildungen werden als Masterstudium an diversen Unis (z. B. MA-Studium «Sustainable Development» an der Universität Basel) und Fachhochschulen (z. B. Studiengang «Energie- und Umwelttechnik») angeboten.
Zudem gibt es eine Menge Aus- und Weiterbildungsoptionen im Bereich Umweltmanagement, Umweltberatung und Umweltkommunikation. Auch Umschulungen zur/m Natur- und Umweltfachfrau/-mann werden an diversen Ausbildungsstätten angeboten.
Den Umweltschutz vorantreiben
In der Umwelttechnik zu arbeiten bedeutet, einen wichtigen Beitrag an die Zukunft von uns allen zu leisten.
Umwelttechniker sorgen dafür, dass zum Thema Umweltschutz nicht nur schöne Reden gehalten sondern praktische, alltagstaugliche und wirtschaftlich tragfähige Lösungen herbeigeführt werden.
Ein innovativer Beruf mit Sinn, Perspektive und Zukunft.
Umwelttechniker treiben den Umweltschutz voran und bringen ihn – wortwörtlich – auf den Boden.
© berufliche-neuorientierung.ch, überarbeitet am 20.11.2025/ar
Autor und redaktionelle Leitung für berufliche-neuorientierung.ch
Andreas Räber ist Enneagramm-Coach/Trainer, GPI®-Coach und fundierter Querdenker. Er ist Autor von zahlreichen Blogs und Fachartikeln rund um Beruf, Leben und Gesundheitswesen. Er ist Inhaber der Webplattformen ausbildung-tipps.ch, berufliche-neuorientierung.ch und coaching-persönlichkeitsentwicklung.ch. Er begleitet seit über 15 Jahren Menschen zu Themen wie berufliche Neuorientierung, Standortbestimmung, berufliche Selbstständigkeit wagen, Persönlichkeitsentwicklung etc.
Er ist Initiant und Autor der wöchentlichen Impulse Newsletters «Anstubser».




