Unbewusst weiss ich schon lange, dass mein Beruf mich nicht erfüllt. Vielleicht kennen Sie diese Gedanken und sehnen sich schon lange nach passenden Ratschlägen, die Sie bei dem Schritt in die berufliche Neuorientierung an die Hand nehmen. Der erste Schritt ist das Wissen darum, wer man ist und was man kann. Aber wie kann ich mir dieses Wissen bewusst machen, nachdem ich jahrelang im gleichen Alltagstrott war?

Manchmal ist es an der Zeit, sich beruflich oder privat neu zu orientieren. Altes muss losgelassen, Unbekanntes entdeckt werden. Die Kinder verlassen das elterliche Nest, die Berufsprüfung wurde bestanden, vielleicht hat man eine Trennung hinter sich oder der berufliche Alltagstrott sagt einem nicht mehr zu. Es ist Zeit für eine Neuorientierung! Gedanken darüber, was auf Sie zukommen kann.

Viele Menschen haben den Traum vom eigenen Unternehmen und entscheiden sich für den Weg in die berufliche Selbstständigkeit. Die Gründung und der Aufbau eines Unternehmens verläuft jedoch selten einfach und problemlos. In diesem Artikel wird auf die Herausforderungen von Jungunternehmen eingegangen und aufgezeigt, inwiefern eine Buchhaltungssoftware für KMU den Unternehmensstart vereinfacht.

Kennen Sie das? Sie sitzen mal wieder auf der Arbeit. Neben Ihnen stapelt sich ein gewaltiger Haufen Papierkram, der bis zu einer unmöglichen Deadline bearbeitet werden muss. Ihr Chef sitzt Ihnen im Nacken und während Sie über Ihre aktuelle Situation nachdenken, macht sich in Ihnen ein beklemmendes Gefühl der Langeweile und Leere breit. Sie stellen sich vor, wie es wäre, anstatt Ihres jetzigen Jobs diese eine Sache zu machen, von der Sie schon so lange träumen.

Ich weiss immer noch nicht, ob ich lieber weiter freischaffend oder doch besser wieder angestellt tätig sein soll; und so bin ich seit geraumer Zeit auf der Suche nach dem perfekten Job. Aus manchen Jobs wird wegen inhaltlicher Dinge nichts, die meisten scheitern jedoch an äusserlichen Schwierigkeiten. Für die Heimfahrt nach dem Vorstellungsgespräch von meinem aktuellsten Traumjob habe ich geschlagene zwei Stunden gebraucht; tägliches Pendeln wäre hier nicht machbar und ein Umzug steht aktuell auch nicht zur Diskussion.

Dass sich die Umstände bei mir so kompliziert gestalten, liegt zum einen daran, dass ich inzwischen zu vielen Berufen mit zu grosser Leidenschaft nachgehe; und mich zum anderen weigere, unseren vierjährigen Sohn mehr als 30 Stunden in der Woche fremd betreuen zu lassen.

Auf der Suche nach geeignetem Personal

Vor kurzem hatte ich wieder eine interessante Stelle gefunden und wurde – nachdem ich mit meinen Bewerbungsunterlagen offenbar überzeugt hatte –zu einer ersten Eignungsprüfung in ein psychologisches Testzentrum eingeladen. Nach einem ausführlichen Persönlichkeitstest mit 210 Fragen wurde meine Intelligenz geprüft. Als Intelligenztest wurde ein Bochumer Matritzentest (BOMAT) durchgeführt. Mit diesem sprachfreien IQ-Test kann man die intellektuelle Leistungsfähigkeit von Kandidaten bestimmen. Wer im BOMAT gut abschneidet, zeigt üblicher Weise auch bei einem Assessment Center in den Fähigkeiten «Präsentation», «Analysevermögen», «Schlussfolgern» oder auch «Planung und Organisation» gute Leistungen.

Für den Erfolg eines Unternehmens ist es entscheidend, die perfekten Mitarbeiter zu haben. Wenn neue Positionen zu besetzen sind, weil der Betrieb wächst und eine neue Stelle geschaffen wird oder weil Ersatz für einen erfahrenen Mitarbeiter gefunden werden muss, der in den Ruhestand geht, ist es wichtig, dass man die Stelle mit dem richtigen Kandidaten besetzen kann.

Selbstverständlich können sich nur grosse Organisationen eigene Testzentren mit entsprechend geschultem Personal leisten. Und das Durchführen eines aufwendigen Assessment Centers lohnt sich nur bei der Besetzung wichtiger Positionen. Es gibt Unternehmen, die im Auftrag für Firmen Assessment Centers, zur Ermittlung des geeignetsten Bewerbers für eine Stelle, durchführen.

Hilfe bei der Personalrekrutierung

Wenn ein kleiner oder mittelständischer Betrieb eine wichtige Stelle besetzen will, fehlt es der Personalabteilung oft an der nötigen Routine und Erfahrung für die optimale Bewertung der eingehenden Dossiers, das Führen von Bewerbungsgesprächen und die abschliessende Auswahl des richtigen Kandidaten.

Es gibt spezialisierte Personaldienstleister, wie die Zollinger-Personal GmbH aus Steinmaur, die Sie unterstützen können. Vom Erstellen des passenden Anforderungsprofils über das Schalten der Anzeigen, das Führen der zeitaufwendigen Vorstellungsgespräche bis hin zur heiklen Vertragserstellung können die Personalprofis Ihnen dabei helfen, die besten Mitarbeiter für Ihr Unternehmen zu finden.

Ob ich in dem oben erwähnten Auswahlverfahren einen Schritt weiterkomme und zum Assessment Center eingeladen werde, entscheidet sich Ende November. Ich bin gespannt, wie das ablaufen wird.

Quellen:

 

 

Die meisten von uns haben wohl schon mit Theologie zu tun gehabt, und wenn es nur aus Pflicht war: Taufe, Hochzeit, Beerdigung. Angenehme und unangenehme Ereignisse mit viel Potenzial für Emotionen. Was ist der Anreiz des Pfarrerberufes und was beinhaltet er?

Neuorientierung und der Reiz der Theologie

Sich nochmals beruflich neu orientieren. Wer sich bis 40 im gleichen Beruf verausgabt hat, der will vielleicht bis zur Pensionierung noch mal etwas Neues anpacken. Oft wird in meinen Coachinggesprächen der Wunsch nach einem Sinn im möglichen neuen Job oder Beruf angebracht. Sinn wird oft mit Arbeit mit Menschen verbunden. Geld scheint in diesem Zusammenhang auch nicht mehr das Wichtigste. Interne Prioritäten verändern sich mit dem Alter.  Theologie ist ein Beruf, der Werte vermittelt und den Wunsch nach Sinn erfüllt. Der Begegnungen mitten im Leben ermöglicht. Der Blick auf eine Theologie-Ausbildung gibt mir folgendes Bild:

Details zum Programm

Die nachfolgende Liste ist eine Aufzählung des Ausbildungsprogramms für den «Bachelor of Arts BA im Fernstudium» beim IGW in Zürich. Es ist ein Beispiel, welche Inhalte die Ausbildung zum Theologen, oder ähnlichen Berufen, beinhalten kann:

Spiritualität, Einführung in die Theologie, Missionale Theologie, Die Welt des Neuen und des Alten Testaments, Gemeindebau, ethisch entscheiden und handeln, Kirche im Wandel der Zeit, heisse Eisen aus dem Gemeindekontext (n. V.), Grundfragen des christlichen Glaubens, biblische Texte auslegen, ich selbst und meine Persönlichkeit, Menschen begleiten – Einführung Seelsorge, wirkungsvoll kommunizieren, mein Leitungsstil, Lehren, Predigen und Forschen, Diakonie: Menschen in Not begegnen und helfen.

Mein Fazit: Es ist immer gut, sich aufzumachen und Hintergründe zu betrachten. Das gilt sowohl beim Beruf wie auch bei Menschen. Dieses umfangreiche Programm, wie hier von IGW angeboten, zeigt, ein zukünftiger Theologe muss hohe Anforderungen erfüllen.

Beruf Theologie: In schwierigen Zeiten Perspektiven wecken. Da sein, wenn es einem braucht.

 

Wie sehen es Menschen, die sich für Theologie interessieren? Google hilft, wie so oft, weiter.

Inhalt

Im Google Werbeprogramm AdWords kann man nachsehen, wonach Menschen in Google suchen. So habe ich die Einstellungen (Region, Branche etc.) korrekt eingestellt und den Begriff «Theologie» eingegeben. Die Software zeigt mir darauf folgende ergänzenden, mit Theologie verbundenen Suchaktionen von Benutzern:

Bibel, Religion, Christen, Jesus Christus, Weltreligionen, Fakultät, Auseinandersetzung mit Atheismus, Glaube, Dogmatik, Religionswissenschaft, Religionspädagogik, Religionsunterricht, Bibelschule, Theologie studieren, religiös, Theologiestudium und Ort.

Mein Fazit bleibt gleich: Ein zukünftiger Theologe muss hohe Anforderungen erfüllen. Wer nach Neuorientierung im Beruf sucht, ist auch bereit, etwas zu aufzuwenden. Die Vergangenheit hat nicht die nötige Erfüllung gebracht, also macht man sich auf und investiert Zeit, Geld und Aufwand. Noch einmal etwas erreichen.

Voraussetzungen, um Theologie zu studieren

Wer kann Theologie studieren? Es gibt bestimmte Bedingungen, deren man sich bewusst sein muss. IGW hat dies zum Beispiel im Reiter zum jeweiligen Angebot, in der Rubrik «Bedingungen» aufgeführt. Sie bestätigen mein bisheriges Fazit. Von Bedeutung sind sicher auch die folgenden Punkte:

  1. Die innere Einstellung

Im Fussball merkt man einem Stürmer an, ob er ein Tor schiessen will oder nicht. Ob er an seine Sache glaubt und sich dafür einsetzt. Dasselbe gilt für einen Theologen, der etwas gegen aussen vertreten will, das nicht beweisbar und eine Glaubensfrage ist.

  1. Bereitschaft

Für Menschen in Not bereit sein. Mittragen. Praxisorientierte und nachvollziehbare Predigten vorbereiten und überzeugend vermitteln. Menschen mit all ihren Fragen und Nöten annehmen, Meinungen stehen lassen und trotzdem authentisch leben. Theologie fördert und fordert. Auch einen selbst.

Unausgesprochene Anforderungen seitens der Zielgruppe

  1. Gelebte Authentizität

Zeiten ändern sich. Zeiten ändern dich. «Hochwürden sein» ist ziemlich vorbei. Auch wenn die Kanzel höher gestellt ist, so geht es doch darum, dass Gleichwertigkeit gelebt wird. Diese hat zur Folge, dass Vertrauen wachsen kann. Botschaften, die von «oben herab» kommen, werden in der Regel schlecht aufgenommen. Auf Unsichtbares zu vertrauen, geht nicht auf Befehl. Es braucht Geduld und Vertrauen. Gleichwertigkeit ermöglicht gleichzeitig für den Theologen mehr Authentizität. Fehler dürfen sein. Als Menschen gemeinsam unterwegs sein.

  1. Erreichbarkeit

Besonders in tragischen Fällen, wie Schicksalsschläge seitens der Kirchgemeindemitglieder, empfiehlt sich eine hohe Erreichbarkeit, zum Teil rund um die Uhr. Oder die Stellvertretungen müssen ganz klar geregelt sein. Einen Wechsel des zuständigen Kirchenmitarbeiters während einer Betreuungsphase ist nicht empfehlenswert.

  1. Praktische Theologie

Sich an der Gesellschaft orientieren. Die Fragen kennen, diese mit nachvollziehbaren Antworten begleiten, aber nicht lösen wollen. Als Theologe muss man auch aushalten können. Das Leben hat uns längst gelehrt, dass fixfertige Antworten höchst verdächtig sind. Theologie muss auf beiden Beinen stehen: im Himmel und auf der Erde. Auslegung und Alltag. Das IGW spricht von 6 Kompetenzen, die in ihrem Ausbildungsprogramm gefördert werden: Spiritualität, Theologie, Forschung, Sozialkompetenz, Kommunikation, Führung. Und das für die Bereiche Gemeindebau, Mission und Theologie.

Als Theologe muss man bereit sein, Spannungen auszuhalten und Menschen verschiedenster Denk- und Handlungsweisen ernst zu nehmen. Auch eine leere Kirche kann dazu gehören. Verändertes Bedürfnis löst verändertes Verhalten aus. Statt den leeren Gottesdienstraum zu beklagen, sich aufmachen und die Zielgruppe aufsuchen.

Sie kennen mein Fazit: Ein zukünftiger Theologe muss hohe Anforderungen erfüllen. Ja. Trotz Kirchenschwund und teilweise negativ gelebter Religion bin ich überzeugt, die eigentlichen Werte des christlichen Glaubens sind in unserer Zeit wichtiger denn je!

Autor: Andreas Räber, GPI®-Coach

Andreas Räber, GPI-Coach

Mehr Infos zum Autor finden Sie auf Andreas-Räber.ch und auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Quellen und weiterführende Tipps zum Thema Theologie

  • igw.edu: Beispiel eines Anbieters für Theologie
  • Buch-Tipps.ch: (Blogs von mir zu verschienen Büchern). Sternstunden der Theologie – Alf Christophersen, 32 Einzelporträts, die eine kurzweilige Einführung in die Grundgedanken der christlichen Theologie (meine Buchempfehlung) gibt.
  • Christlicher-Glaube.ch: Blogs von mir zum Thema Theologie http://christlicher-glaube.ch/category/theologie/

Neue Umstände brauchen professionelle Begleitung

Wir leben in bewegten Zeiten – politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Neue Märkte werden erschlossen, andere dem Westen verwehrt. Währungen schwanken, Arbeitsplätze werden verlagert, Arbeitskräfte international rekrutiert. Auch die Lebensentwürfe im Einzelnen sind komplex, vielschichtig, manchmal verstörend kompliziert. Wer heute eine Ausbildung macht, kann kaum abschätzen, in welchen Bereich der Wirtschaft es ihn einmal verschlagen wird.

Flexibilität ist heute ein Muss. Das kann durchaus Angst machen – oder aber befreien und zum Ausprobieren einladen – je nachdem, von wem man dabei begleitet wird.

Spezialisten gesucht!

In Zeiten der Unsicherheit, Zeiten der Umbrüche und der Neuorientierung sind Experten gefragter denn je. Menschen, die sich auf ein bestimmtes Feld spezialisiert haben, sind heute begehrt, egal in welchem Bereich. Dies gilt in besonderem Masse für Menschen in Beratungsfunktion. Als Coach empfiehlt es sich fachlich gleich doppelt à jour sein: Die Spezialisierung im wirtschaftlichen Fachbereich, aus dem die Klienten kommen, ist für die Kundengewinnung ebenso wichtig, wie die Kompetenzen im Bereich der Beratung. Damit ist auch gesagt, dass Menschen mit (fachspezifischer) Berufserfahrung als Coaches besonders begehrt sind.

Menschen in die Selbstständigkeit begleiten

Wohl zu keiner anderen Zeit haben so viele Menschen den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Zu recht. Denn ein flexibler Markt verlangt flexible Fachkräfte. Der Wechsel in die Selbstständigkeit ist jedoch ein prekärer Moment in der Biografie – und wer ihn wagt, tut gut daran, professionelle Begleitung in Form eines Coaches in Anspruch zu nehmen. Ein Coach hilft, das Persönlichkeitsprofil zu reflektieren, Gefahren frühzeitig zu orten sowie Möglichkeiten und Ressourcen so gut als möglich auszuschöpfen.

Schritt für Schritt aufbauen

Es gibt also ein dringliches Bedürfnis des Marktes nach fachlich spezialisierten Coaches. Voraussetzung für den Erfolg als Coach ist ein überzeugender Unique Selling Point – Qualitäten und Kompetenzen, die nur Sie in der Kombination bieten können. Entsprechend gilt es als nächster Schritt, in den betreffenden Bereichen Präsenz zu erarbeiten. Expertise spricht sich herum. Wer als Coach exzellente Arbeit leistet, kann sicher sein, dass er gebraucht wird. Denn berufliche Flexibilität braucht Begleitung – in bewegten Zeiten wie diesen ganz besonders.

Autor: Andreas Räber, GPI®-Coach

Andreas Räber, GPI-Coach

Mehr Infos zum Autor finden Sie auf Andreas-Räber.ch und auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Weiterführende Tipps für Sie ausgesucht

Weiterführende Tipps, für Sie ausgesucht:

Coachingplus.ch: 10-tägiger Studiengang für den Coaching-Beruf

Der Älteste eine Führungspersönlichkeit, der Jüngste ein Kreativer. So die gängige und vielfach bestätigte These. Es macht ja auch Sinn: Das älteste Geschwister findet sich früh in einer Funktion wieder, die Ehrgeiz, Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit erfordert. Das mittlere Kind gilt in der Regel als besonders sozial und kontaktfreudig, weil es «seinen Platz» aufgrund der familieninternen Sandwich-Position verstärkt ausserhalb suchen musste. Der oder die Jüngste bekommt ebenfalls eine Sonderrolle zugewiesen: Unterhaltsam, verwöhnt und charmant.

Der kritische Blick auf sich selbst fordert allerdings die Frage heraus: Stimmt das wirklich? Kann man Menschen aufgrund ihrer Geschwisterkonstellationen eindeutig in bestimmte Typen einteilen?

Die Kindheit als Spielwiese für soziale Experimente

Natürlich ist es in Wahrheit viel komplexer. Nicht nur die familiären Beziehungen prägen uns, auch frühe Freundschaften mit Gleichaltrigen stellen entscheidende Charakter-Weichen. Kommt hinzu, dass heute in Familien partnerschaftlicher und weniger pauschal mit Kindern umgegangen wird; die alten Rollenbilder greifen da nicht mehr.

Richtig ist aber: Geschwisterbeziehungen sind wichtige Experimentierfelder für die verschiedenen Spielarten sozialer Interaktion. Jede Geschwisterbeziehung ist ein kleines Universum für sich, jede ist anders. Darin werden die ersten Sozialkompetenzen antrainiert, Strategien erprobt und wieder verworfen, andere hingegen für erfolgreich befunden. So entwickeln wir Fähigkeiten und Charaktereigenschaften, die später dann auch im Berufsleben relevant sind.

Die eigene Rolle reflektieren können

Die Art und Weise, wie wir in unserer frühen Kindheit mit Liebe, Wut, Freude, Eifersucht oder Gemeinschaft umgegangen sind, bleibt für den Rest unseres Lebens prägend. Innerhalb des «Experimentierfelds Geschwisterbeziehung» werden unsere sozialen Massstäbe geeicht. Und es entwickelt sich eine Vertrautheit mit einer bestimmten Rolle. Ob diese nun aufgrund der Position in der Familie (erstgeborenes, Sandwichkind, jüngstes Kind) oder durch andere soziale Mechanismen geformt wurde, ist schwer zu sagen.

Umso wichtiger, dass man sich diese Rolle bewusst macht. Gerade mit Blick auf Karriere und Beruf ist es entscheidend, zu wissen, wer wir sind, woher wir kommen und wohin wir wollen.

Autor: Andreas Räber, GPI®-Coach

Andreas Räber, GPI-Coach

Mehr Infos zum Autor finden Sie auf Andreas-Räber.ch und auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.


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Berufung finden – Neues wagen

In der Rubrik «Finden» stellen wir Menschen vor, die Berufung gefunden haben und leben. Berufung motiviert, zu arbeiten und hilft oft auch, einen tieferen Lebenssinn zu finden und zu leben. Im folgenden Beitrag geht es zum zwei Pioniere, die eben genau diese Berufung gefunden. Joël Spörri und Grischa Engelhardt. Ihre Vision: Menschen in Kamerun mit Brillen versorgen.

Eine Million Menschen auf einen Augenoptiker

Der 26-jährige Schweizer Joël Spörri ist in Kamerun aufgewachsen und hat seinen Traum bereits in die Tat umgesetzt. Spörri ist Optiker und wollte Geld, Brillen und Material sammeln und ein Optikergeschäft in der Hauptstadt von Kamerun aufbauen. Er lernte den Deutschen Grischa Engelhardt kennen, der ihn dabei begleitete. In Kamerun gibt es auf 20 Mio. Einwohner 23 diplomierte Augenoptiker.

Motivation christlicher Glaube

2011 reisten die zwei Pioniere mit Containern voller Material los. Klar, dass dieses Projekt viel Unsicherheit in sich birgt. Darum wurden sie auch von vielen belächelt und wer weiss, vielleicht sogar (heimlich) bewundert. Trotzdem wagten sich die jungen Männer blindlings ins ungewisse Abenteuer. Ihre tragende Kraft und der Ursprung für ihre Motivation ist ihr christlicher Glaube.

Tiefgang und Unsicherheit

Trotz Startschwierigkeiten durften Joël Spörri und Grischa Engelhardt immer wieder Wunder und Glücksmomente erleben. Als die beiden ihr Optikergeschäft eröffnen wollten, trat ein neues Gesetz in Kraft, das verlangte, dass man als Ausländer für ein Augenoptikergeschäft eine Bewilligung braucht. Um diese Bewilligung zu erhalten, musste ein zertifizierter kamerunischer Augenoptiker im Geschäft arbeiten. Eine von vielen Hürden, die die beiden auf wundersame Weise überstanden haben.

Neben dem Erfolg mit dem Optikergeschäft wurde Joël Rapper. Und zwar ein erfolgreicher. Seine Songs liefen im nationalen TV und Radio von Kamerun. Grischa betrieb Kampfsport, trainierte sowohl mit Kämpfern aus dem Nationalteam, als auch mit Zuhältern und Türstehern und gründete in seinem Boxklub eine Bibelgruppe. Es entstand ein Netzwerk, das ihnen überlebenswichtigen Schutz beschert hatte.

Die beiden Visionäre und Pioniere werden in der Sendung FENSTER ZUM SONNTAG-Talk porträtiert. Sie leben ihren Glauben und ihre Überzeugung. Sie stehen auch symbolisch für Lebenssinn mit viel Tiefgang.

Zur Sendung: Optiker mit Weitblick

Berufung: Augenoptiker in Kamerung

 

Autor: Andreas Räber, GPI®-Coach

Andreas Räber, GPI-Coach

Mehr Infos zum Autor finden Sie auf Andreas-Räber.ch und auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Nachhaltigkeit entdecken: Oft werden uns Dinge erst bewusst, wenn wir sie selbst erleben. Und plötzlich entsteht daraus ein Unternehmen …

Die erste Ölkrise von 1973 erlebte der heutige Ingenieur, Werner Hässig, noch als Teenager. Einige Jahre später – im Berufsalltag – stellte er fest, dass man mit hochisolierten Fassaden energiesparend bauen und gleichzeitig auch noch deutlich angenehmer wohnen kann. Dieses Zusammentreffen von Vorteilen wollte er weiterverfolgen. Während einem mehr monatigen Aufenthalt in Indien wurde ihm bewusst, dass die armen Menschen unter unserem wenig nachhaltigen Lebensstil sehr leiden. Denn viele unserer Industrieprodukte werden nicht bei uns in der Schweiz, sondern in Entwicklungsländern gebaut, zum Teil unter sehr schlechten Bedingungen (mit riesigem Abfall und Giftströmen, die ausgestossen werden). Menschen, die in der Nähe eines Flusses leben, sind die Notleidenden.

Nachhaltigkeit beinhaltet den Umweltaspekt und bezieht die Gerechtigkeit ein

Heute ist Werner Hässig Geschäftsleiter einer Energieberatungsfirma, die Beratung und Planung im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien in Gebäuden anbietet. Für ihn ist Nachhaltigkeit mehr als der Umweltaspekt, sprich «den Wald nur soweit abholzen dürfen, wie er im nächsten Jahr wieder nachwachsen kann». Die Frage der Gerechtigkeit muss für ihn auch mit einbezogen werden: Und zwar die Verteilungsgerechtigkeit zwischen Nord und Süd und der heutigen und zukünftigen Generation. Denn: Holz im Wald ist begrenzt. Da ist es ist eine Frage der Gerechtigkeit, wer es nutzen darf.

Jeder kann seinen Teil zur Nachhaltigkeit beitragen

Wiebke Suter-Blume, ursprünglich im Bereich Landschaftsplanung/-architektur tätig, holte später das Wirtschaftsstudium nach und ist in Ausbildung zur Diplomingenieurin. Sie ist überzeugt, dass auch Firmen einen positiven Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten können und müssen. Und jeder soll für sich persönlich überdenken, wie er auf seine Art Nachhaltigkeit fördern kann. Zum Beispiel kann man sich immer wieder neu die Verkehrsfrage stellen: Muss das wirklich sein, dass ich für dieses oder jenes so weit fahre? Oder: Brauche ich wirklich so viele Quadratmeter Wohnraum. Der heutige Durchschnitt pro Person liegt bei ca. 50m2, dabei würden 30-40m2 auch ausreichen. Und als Kunde kann man bewusst nach nachhaltigen Produkten fragen. So erst merken die Anbieter auch, dass solche Produkte gewünscht werden.

Wissen über Nachhaltigkeit verbreiten

Nachhaltigkeit ist eine weltweite Herausforderung. Wir müssten unser Wissen vermehrt auch in die Länder des Südens weitergeben können, gibt Werner Hässig zu bedenken. Er selbst gab Kurse über energieeffizientes Bauen an einem Gremium für Fachleute in Nordkorea. Mit Erfolg: Die Nordkoreaner führen nun Wärmedämmvorschriften ein im Stil, wie wir sie in der Schweiz haben.

Das nachhaltige Unternehmen – eine Illusion?

Sich als das nachhaltige Unternehmen zu bezeichnen, ist ein Ziel, welches man kaum erreichen wird. Denn: Hat man etwas fortschrittlich verändert, entdeckt man immer wieder Neues, das man verbessern könnte. Es ist eine «Reise», die unendlich weit geht. Deshalb will Wiebke-Suter als Beraterin durch Inputs, Infos und Beratung helfen und begleiten, damit ihre Kunden das Gehörte selber umsetzen können. Und: Jeder soll persönlich auf seine Art Nachhaltigkeit fördern.

Tipp: Radiosendung

Die hier aufgeführten Fachpersonen können Sie in der Archivsendung «Zoom: Das nachhaltige Unternehmen» von Radio Life Channel hören.

Autor: Andreas Räber, GPI®-Coach

Andreas Räber, GPI-Coach

Mehr Infos zum Autor finden Sie auf Andreas-Räber.ch und auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.