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Traumberuf Pfarrer oder Pfarrerin? Dies ist keine ganz gewöhnliche Berufswahl. Wichtiger als alle fachlichen Voraussetzungen ist die persönliche Eignung und der feste Entschluss, die Herausforderung als Pfarrer oder Pfarrerin mit all seinen Facetten und Besonderheiten anzunehmen. Ein Überblick, was Interessenten in einer theologischen Ausbildung erwartet und die nötigen Voraussetzungen dazu.

Haben Sie sich auch schon gefragt, ob Psychologen anderen Menschen durchschauen können? Wie gehen Therapeuten mit den schweren Schicksalen ihrer Patienten um? Welche psychologischen Krankheiten trifft er an? Es lohnt sich, einen Blick hinter die Kulissen auf die Herausforderungen und Perspektiven des psychotherapeutischen Berufsalltags zu werfen. Besonders dann, wenn man über eine Weiterbildung oder ein Studium in diesem Bereich nachdenkt.

Sich beruflich neu orientieren? Gerne. Ja! Aber mit möglichst wenig Risiken. Denn was man hat, das hat man. Es ist sichtbar. Begreifbar. Alles Neue muss zuerst erarbeitet werden. Wirklich? Die Risiken einer beruflichen Neuorientierung unter der Lupe.

Überwindung im Job / Beruf

Lassen Sie sich zuerst ein wenig provozieren! Die meisten von uns haben einen Job, der uns entweder fasziniert und den wir mit Überzeugung ausüben, oder der uns zumindest den Lebensunterhalt sichert. Motivation und Entmutigung liegen manchmal nahe beieinander. Demotivation nimmt uns mehr Kraft, als uns bewusst ist. Manchmal holen wir uns die Motivation und Kraft darum über Hobbies oder Beziehungen. Dem ist nichts entgegenzusetzen. Zumindest temporär. Die Einstellung «Hauptsache man hat Geld und kann davon leben» kann aber zu einem Bumerang werden. Auf die Dauer sinkt die Arbeitsleistung – die Demotivation steigt und kann zur unüberwindbaren Mauer werden. Diese «Lähmung» fällt auch dem Arbeitgeber auf.

Von der Standortbestimmung bis hin zu «Stell dir vor …»

Mit bewusstem Hinsehen verliert man nichts. Zudem wäre es doch spannend, mal neue Perspektiven zu entdecken. Eine Offerte ist ja noch kein Kaufabschluss. Der erste Schritt: Eine Analyse, was bisher geschah. Aufdecken und Erfassen von Kompetenzen. Von Hard- und Softskills. Sammeln. Querdenken. So könnte eine Standortbestimmung aussehen. Bis hier hin haben Sie kein Risiko. Eine Analyse verpflichtet Sie nicht zum Handeln. Und nun? Reifen lassen. Daraus Möglichkeiten erahnen. In Gedanken einmal weitere Schritte zulassen. Vielleicht sogar den ersten ganz konkret wagen? Ohne vom bisherigen Job oder Beruf loszulassen. Nur mal reinschnuppern in die neue Möglichkeiten. Auf sein Inneres hören und seine Gefühle zulassen. Stell dir vor …

Und die Risiken / Herausforderungen?

Innere Blockaden wollen wahr- und ernstgenommen werden. Welche Risiken kennen wir, welche sind latent vorhanden? Im bisherigen Job und Beruf? Im möglichen neuen? Hier eine kleine Liste:

  • Strukturveränderungen: Stellen werden wegrationalisiert.
  • Andere Vorgesetzte: Die Chemie zwischen Mitarbeiter und neuen Vorgesetzten stimmt nicht mehr.
  • Technische Veränderungen: Teile Ihrer Arbeit werden durch Maschinen oder Software ersetzt.
  • Konkurrenz durch Mitbewerber aus dem Ausland.
  • Teilbereiche werden nicht mehr weiter geführt.
  • Dauerhafte Über- und Unterforderung führen in eine langfristige Krankheit.
  • Gesetzliche Veränderungen. Beispiel: Hundeschulen, die plötzlich nicht mehr obligatorisch sind.

Kernfrage: Was kann ich positiv beeinflussen?

Einen Job/einen Beruf zu finden, in dem es keine Veränderungen gibt, ist unmöglich. Ob man im bisherigen Job bleibt oder eine Neuorientierung wagt – beides birgt Risiken. Die Frage ist darum letztendlich:

Worauf kann ich selbst Einfluss nehmen? Wo kann ich etwas bewegen und bin nicht nur ausgeliefert?

Selbst etwas bewegen zu können anstatt Marionette zu sein, steigert die Motivation. Steigert die Lust auf mehr. Herausforderungen sind letztendlich auch Chancen für Kompetenzerweiterungen. Kompetenzerweiterungen sind wertvolle Argumente um einen Traumjob zu erhalten.

Merke: Beruf heute ist aktives Vermarkten, wobei man selbst grossen Einfluss auf seinen Marktwert nehmen kann.

Wir können nicht auf alle Risiken, die der jetzige oder ein neuer Job mit sich bringen, aktiv reagieren. Aber das, was wir selbst tun und worauf wir (frühzeitig) Einfluss nehmen können, das sollten wir als Chance erkennen und nutzen. Im Sinne von Neuorientierung im bestehenden oder im neuen Job oder Beruf!

Autor: Andreas Räber, GPI®-Coach

Andreas Räber, GPI-Coach

Mehr Infos zum Autor finden Sie auf Andreas-Räber.ch und auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.


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Coaching- und Mentor-Aus- und Weiterbildung

Coaching- und Mentor-Aus- und Weiterbildung


Weiterführende Tipps auf Berufliche-Neuorientierung.ch zum Thema:

Was ist der richtige Job / Beruf? Wann definieren wir etwas als «richtig»? Im Berufsleben können die nachfolgenden Punkte dieses positive Gefühl bestätigen:

  • Ich fühle mich wohl in der entsprechenden Branche.
  • Ich bekomme Anerkennung durch Kommunikation (Feedbacks), durch Beförderung und einem entsprechenden Gehalt.
  • Ich trage Verantwortung und man bietet mir berufliche Perspektiven an.

Ein Idealfall. Doch was tun, wenn es nicht wie gewünscht ist? Und so ist es eben vielfach. Zum einen muss man sich bewusst sein, dass es einen Job, in dem alles stimmt, nicht hundertprozentig gibt. Vieles hängt mit uns, mit unserem Lebensstil und unserem Denken selbst zusammen. Positive Menschen sind schneller zufrieden und erkennen den Wert des Istzustands schneller an als kritische Menschen. Der richtige Job / Beruf hat darum mit unserem Empfinden zu tun.

Sind wir (gefühlt) im falschen Job, haben wir zwei Möglichkeiten:

  1. Wir lassen es so, wie es ist.
  2. Wir werden aktiv und streben eine berufliche Veränderung an.

Wir lassen es so, wie es ist

Diese Lösung scheint auf den ersten Blick einfacher. Bekannte Gefühle bieten eine (scheinbare) Sicherheit. Ändert sich dabei wirklich nichts? Das Gefühl, im falschen Job oder Beruf zu sein, wird nicht eher nachlassen, bis es gezielt angegangen wird. Nicht Angegangenes, nicht Geklärtes belastet – immer mehr. Hier schwindet Kraft, die dann anderswo fehlt. Etwas belassen wie es ist, kann darum zum Bumerang werden.

Wir werden aktiv und streben eine berufliche Veränderung an

Berufliche Neuorientierung ist sowohl im bestehenden wie in einem neuen Beruf möglich. Um zu verändern, müssen wir uns selbst kennen (lernen) und uns, unsere Wünsche und Ziele genauer unter die Lupe nehmen. Manche Stressmomente sind die Folgen unserer eigenen antrainierten Sichtweise. Gefühle sind die Sprache des Körpers und der lügt nicht. Sie signalisieren einen Umstand (zum Beispiel Widerspruch Lebensstil und körperliche Grenzen), der zur Falle werden kann. Wir sind Weltmeister im Verdrängen und bei Ausreden. Wollen wir etwas verändern, gilt es, genauer hinzusehen. Hier empfiehlt sich ein externes Coaching.

Wir legen den prägenden Lebensstil in unserer Jugendzeit fest.

 

Der Coach erfasst und analysiert Ihren Lebensstil. Lebensstil ist das Verhalten, das wir in unserer Kindheit als Lösung für die Zielerreichung (auffallen, Anerkennung, Teil der Gemeinschaft sein) definiert hatten. Aus der Analyse mit dem Coach können zudem Stärken erkannt und gefördert werden. Sie erhalten ein Profil, das hilft, im Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten überzeugend zu argumentieren. Sollte sich dieser Weg verschliessen, hilft die Analyse ebenfalls bei der Suche nach einem neuen Job.

Warum ein Coaching wertvoll ist

Menschen, die im Regen stehen, sind in Ihre eigenen Gedanken versunken. Das ist beim Stress oder in alltäglichen Situationen nicht anders. Wir leben im Jetzt. Laut dem Begründer der Individualpsychologie, Alfred Adler, ist der Mensch aber zur Gemeinschaft geschaffen. Gemeinschaft verhindert Betriebsblindheit, schafft die Möglichkeit, sich zu entwickeln. So ist es auch in der Zusammenarbeit mit einem Coach. Die externe Sicht deckt Handlungsweisen und Fallen auf, die uns gar nicht mehr bewusst sind. Dieses Erkennen und Aufdecken ermöglicht Weiterentwicklung in die richtige Richtung – zum bestmöglichen Job oder Beruf.

Autor: Andreas Räber, GPI®-Coach

Andreas Räber, GPI-Coach

Mehr Infos zum Autor finden Sie auf Andreas-Räber.ch und auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.


Das könnte Sie auch noch interessieren!Bitte beachten Sie auch die beiden Artikel:

Latente Fragen, wie

«Bin ich im richtigen Job?»,

«Welche Weiterbildung ist die richtige für mich?» oder

«Soll ich mich selbstständig machen?»,

tauchen immer wieder an die Oberfläche und können innere Unruhe auslösen. Und zwar so lange, bis dies angegangen und geklärt wird. Im folgenden Artikel geht es darum, eine kleine Hilfestellung anzubieten, wie man vorgehen kann.

Bin ich im richtigen Job / Beruf?

Diese Frage stellt man sich dann, wenn Gefühle auftauchen, die den Job infrage stellen. Hier gilt es genau hinzuhören und sich diesen Gefühlen zu stellen. Was sind die Gründe für diese inneren Stimmen, die das Bild der gefühlten Wirklichkeit beeinflussen?

  1. Gibt es zum Beispiel private Situationen, die einen direkten Einfluss auf die eigene Stimmung haben. Warum? Unsere Gefühle beeinflussen uns. Was ist der wirkliche Grund für die Frage, ob man im richtigen Job ist?
  2. Was ist am bisherigen Job, Beruf gut? Schreiben Sie sich die Dinge auf, die Ihnen gefallen. Denn wenn Sie einen Wechsel vornehmen oder eine Neuorientierung wagen, haben Sie bereits einen Kriterienraster der Musts im neuen Job oder beim neuen Arbeitgeber. Auf der anderen Seite spüren Sie vielleicht, dass Ihr Job oder Arbeitsplatz sehr viele Vorteile bietet, auf die Sie nicht verzichten möchten. Wertvolle Dinge werden für uns Menschen sehr schnell selbstverständlich und geraten unbewusst in Vergessenheit.

Welche Weiterbildung ist die richtige für mich?

Weiterbildung hat mit Zukunft zu tun. Man investiert, um sich seinen Arbeitsplatz zu sichern, um eventuell sogar befördert zu werden oder mehr Geld zu verdienen. Dieses Ziel erreichen Sie, wenn Sie mehr Kompetenzen aufbauen können. Daher auch hier die Frage: Was ist vorhanden? Welche Kompetenzen haben Sie bereits? Was fehlt? Hat sich der Zielmarkt weiterentwickelt? Wenn ja, in welche Richtung? Welche Gefahren (zum Beispiel die technische Entwicklung – der Mensch wird durch Computer ersetzt) könnten den bisherigen Job gefährden? Mit der Beantwortung dieser Fragen haben Sie bereits eine erste Checkliste zur Seite, die Sie bei der Suche einer geeigneten Weiterbildung unterstützt.

Nutzen und Machbarkeit

Das Weiterbildungsangebot hat sich in den letzten Jahren vervielfacht. Das ist gut so, denn Bildung ist wichtig. Doch jede Weiterbildung ist genau so gut, wie der Inhalt, der vermittelt wird und wie die Umsetzung durch die Teilnehmer erfolgt. Weiterbildungen sind in der Regel gut, der Weg und das Wie der Umsetzung liegt jedoch bei Ihnen. Daher ist für die Wahl der geeigneten Weiterbildung wichtig, vorher abzuklären, ob das Wissen überhaupt umgesetzt werden kann. Entweder an der jetzigen oder in einer zukünftigen Arbeitsstelle.

Soll ich mich selbstständig machen?

Ob man sich als selbstständiger Unternehmer durchsetzen kann, hängt von vielen Faktoren ab. Zum Beispiel von einem selbst. Wer wenig oder keine bestehenden Kundenkontakte hat, hat es schwer. Denn für einen Auftrag ist oft die bisherige Beziehung ausschlaggebend. Einen Auftrag zu erteilen, ist eine Frage des Vertrauens. Vertrauen muss aufgebaut werden.

Den ersten Schritt wagen

Ob man es schafft, weiss man erst, wenn man es versucht hat. Eine eigene Webseite, ein gut definiertes und verständlich erklärtes Angebot und dann starten. Mit Google AdWords hat man die Möglichkeit, erste kostengünstige Tests im Bereich der Werbung durchzuführen, die es ermöglichen, die Zielgruppe genau anzusprechen. Doch Achtung: Wer kommerziell tätig sein will, ist verpflichtet, auf der Webseite ein Impressum mit Angabe des Namens des Betreibers einzufügen. Das bedeutet, er oder sie muss im Vorfeld den bestehenden Arbeitgeber informieren. Dass dies heikel ist, liegt auf der Hand. Die andere Variante ist die, einen Jobwechsel vorzunehmen mit einem reduzierten Pensum, um berufsbegleitend eine eigene Firma aufzubauen. Dass Selbstständigkeit Risiken mit sich bringt, ist bekannt. Dass ein Angestelltenverhältnis weniger Sicherheit bietet, als man meint, wird verkannt …

Wie weiter im Beruf?

Das Leben gleicht einem Abenteuer. Ganz gleich, ob man im Alltagstrott lebt oder Neues entdecken will. Beides lebt man unbewusst bewusst. Wir haben es zu einem grossen Teil in der Hand, ob das Leben uns gestaltet oder wir das Leben. Mit dem nachfolgenden Satz von Ausbildung-Tipps.ch im Artikel ‚Karriereplanung: Meine Karriere zeichnen‘: «Die meisten Menschen überschätzen das, was sie in einem Jahr erreichen können. Sie unterschätzen aber, was sie in 15 Jahren erreichen können.» möchte ich Ihnen Mut zu den vielfältigen Möglichkeiten im Leben und Beruf machen. Ganz gleich, ob wir sie aktiv angehen oder ob wir das Bestehende ganz einfach mehr geniessen.

Autor: Andreas Räber, GPI®-Coach

Andreas Räber, GPI-Coach

Mehr Infos zum Autor finden Sie auf Andreas-Räber.ch und auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Umweltschutz ist so populär wie noch nie

Aus gegebenem Anlass. Die Klimaerwärmung ist anerkanntes Faktum und Grund zur Sorge. Längst ist der Umweltschutz nicht mehr Monopolthema der Grünen – das grüne Anliegen wird heute von fast allen Parteien, von grossen Teilen der Wirtschaft und uns Otto Normalverbraucher mitgetragen. Man ist sich einig: Umweltschutz ist wichtig, es muss etwas getan werden – es kann nicht weiterlaufen wie bisher.

Doch wer sind die Menschen, die hier wirklich etwas bewegen? Welche Berufe stehen hinter dem Modewort Umweltschutz? Und welche Möglichkeiten gibt es, sich professionell für den Erhalt und die Regeneration der Umwelt zu engagieren?

Antworten auf die drängenden Fragen unserer Zeit

Auf technischer und technologischer Seite setzen sich Umwelttechniker oder Umweltschutztechniker für die Regeneration geschädigter Ökosysteme und den Schutz der Umwelt ein. Ein bodenständiger, lösungsorientierter und gleichzeitig höchst innovativer und vielseitiger Beruf. Umwelttechniker beschäftigt zum Beispiel das Thema Entsorgung: Wie können giftige Substanzen schadenfrei abgebaut werden? Wie kann Recycling noch besser und effizienter gelingen? Oder der Gewässerschutz: Welche technischen Massnahmen müssen ergriffen werden, um Flüsse und Seen sauber zu kriegen? Zudem kümmern sich Umwelttechniker um die Messung und Überwachung von Schadstoffemissionen und Umweltschäden.

Berufe mit Sinn und Zukunft

Das Thema Umweltschutz wird uns noch lange beschäftigen. Die Schweiz braucht Menschen mit Sachverstand und Engagement, um hier wirklich etwas zu bewegen. Das Ausbildungsangebot auf diesem Gebiet ist spannend und vielfältig. Interdisziplinäre Ausbildungen werden als Masterstudium an diversen Unis (z. B. MA-Studium «Sustainable Development» an der Universität Basel) und Fachhochschulen (z. B. Studiengang «Energie- und Umwelttechnik») angeboten. Zudem gibt es eine Menge Aus- und Weiterbildungsoptionen im Bereich Umweltmanagement, Umweltberatung und Umweltkommunikation. Auch Umschulungen zur/m Natur- und Umweltfachfrau/-mann werden an diversen Ausbildungsstätten angeboten.

Den Umweltschutz vorantreiben

In der Umwelttechnik zu arbeiten bedeutet, einen wichtigen Beitrag an die Zukunft von uns allen zu leisten. Umwelttechniker sorgen dafür, dass zum Thema Umweltschutz nicht nur schöne Reden gehalten sondern praktische, alltagstaugliche und wirtschaftlich tragfähige Lösungen herbeigeführt werden. Ein innovativer Beruf mit Sinn, Perspektive und Zukunft. Umwelttechniker treiben den Umweltschutz voran und bringen ihn – wortwörtlich – auf den Boden.

Autor: Andreas Räber, GPI®-Coach

Andreas Räber, GPI-Coach

Mehr Infos zum Autor finden Sie auf Andreas-Räber.ch und auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Beispiel einer Unternehmung, die Umwelttechnik betreibt / Werbung

Toggenburger.ch: Umwelttechnik

Immer mehr Menschen, die als Berater, Coaches oder Personalmanager tätig sind, absolvieren ergänzende Psychologie-Ausbildungen. Das ist durchaus sinnvoll, denn die Anforderungen an die Softskills sind in solchen Berufen hoch und komplex. Sie erfordern Menschenkenntnisse, Erfahrung im Umgang mit Konflikten und eine besondere Reflexionsfähigkeit in Bezug auf Personen in heiklen Lebenssituationen.

Besonders Ausbildungen im Bereich der Individualpsychologie sind heute gefragter denn je. Die von einem Schüler Sigmund Freuds gegründete tiefenpsychologische Disziplin ist alltagsrelevant und praxisnah – und eine echte Bereicherung im Umgang mit anderen Menschen.

Der Mensch in Familie, Beruf und Gesellschaft

Die Individualpsychologie wurde durch den österreichischen Arzt Alfred Adler begründet.Der Begriff «Individualpsychologie» klingt zunächst gar nicht nach dem, für das er steht – nämlich die Stärkung des Menschen als ganzheitliches Individuum und in seinen zwischenmenschlichen Beziehungen. Die Begriffsverwirrung rührt daher, dass der österreichische Arzt Alfred Adler (1870-1937) zu Beginn des 20. Jahrhunderts an einer personenbezogenen und individuell typisierenden Menschenkenntnis interessiert war und diese «vergleichende Individualpsychologie» nannte.

Adler verstand den Menschen als unteilbares Individuum, dessen Körper und Psyche nicht voneinander losgelöst zu betrachten sind. Sie stehen in wechselseitiger Abhängigkeit – und befinden sich im Idealfall in einem Gleichgewicht. Diese Balance ist wiederum von der sozialen Umwelt des Menschen abhängig. Gesellschaft und soziale Prozesse, allen voran die Erziehung, wirken also entscheidend auf das psychische und physische Wohlbefinden eines Individuums ein.

Mut, Vertrauen und Einfühlungsvermögen

Wer sich mit den mittlerweile 100 Jahre alten Überlegungen Adlers auseinandersetzt, stellt überrascht fest, wie aktuell seine Gedanken heute wieder sind. Mut, festes Vertrauen in sich selber und gleichzeitig die Einfühlung in den Mitmenschen waren Werte, an denen sich Alfred Adler orientierte, nach denen die von ihm begründete Wissenschaft forschte. Früh schon war sich Adler über die entscheidende Rolle von Erziehung und Charakterbildung im Klaren. Die Erziehungslehre und Charakterkunde sind also zentrale Bestandteile der Individualpsychologie.

Das Ziel der Individualpsychologie war damals wie heute die Fähigkeit, «mit den Augen eines anderen zu sehen, mit den Ohren eines anderen zu hören, mit dem Herzen eines anderen zu fühlen».

Wer beruflich mit Menschen zu tun hat und sich mit Konflikten, Spannungen und wichtigen Weichenstellungen im Leben anderer konfrontiert sieht, für den ist eine Psychologie Ausbildung im Bereich der Individualpsychologie ein wahrer Gewinn. Die Aktualität und Praxisrelevanz von Adlers Gedanken faszinieren und befähigen zu beruflichem und zwischenmenschlichen Erfolg.

Autor: Andreas Räber, GPI®-Coach

Andreas Räber, GPI-Coach

Mehr Infos zum Autor finden Sie auf Andreas-Räber.ch und auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Sich beruflich neu orientieren wirft Fragen auf. In welche berufliche Richtung will man sich orientieren? Will man auf dem bisherigen Beruf bleiben oder in eine neue Berufsrichtung wechseln? Welche Branche  ist dauernden technischen Veränderungen unterworfen? Wo kann man welche Stärken einsetzen, wo stehen einem Schwächen im Weg. Ein Beruf mit Perspektiven ist derjenige des Sozialarbeiters.

Wie können Chancen und Gefahren des bestehenden Berufes eingeschätzt werden?

Trends haben Auswirkungen: Beispiel E-BookGibt es Branchen, die grossen Herausforderungen gegenüberstehen? Insbesondere Branchen, die schnellen technischen Entwicklungen unterliegen, bieten Gefahrenpotenzial. Zum Beispiel die Musikindustrie, speziell Anbieter von Musik-CDs. Die Konkurrenz aus dem Internet mit den Musik-Downloads-Möglichkeiten ist enorm. Als CD-Anbieter wird es immer schwieriger, neue Kunden zu gewinnen und zu halten. Ein anderes Beispiel ist das Druckgewerbe. Da immer mehr «online» gelesen und geworben wird, werden Printmedien immer dünner – Ausnahme Fachzeitschriften. Weitere Branchen sind die Buchbranche und der Videoverleih. Bücher werden immer mehr auch als E-Book hergestellt und gelesen, während durch die digitale Entwicklung immer mehr Kunden Filme online herunterladen.

Monitoring der aktuellen Berufsbranche

In allen hier aufgezählten Fällen besteht dann eine Chance, wenn man einzigartigen Service und Inhalt bieten kann. Insbesondere bei den Nischenmärkten liegt nach wie vor grosses Potenzial. Wie sich eine Branche entwickelt, kann zum Beispiel mit einem Monitoring entsprechender Newsmeldungen festgestellt werden. Mit Google Alerts kann man sich regelmässig Mails mit Links zu aktuellen Meldungen zu einem bestimmten Begriff (z. B. «berufliche Neuorientierung», «Musik Download», «Bevölkerungsentwicklung» etc.) zustellen lassen.

Trends: Bevölkerungsentwicklung – Auswirkung auf das Sozialwesen

Wenn die Perspektiven schlecht sind und die Umsatzzahlen zurückgehen, stellt sich die Frage: Welcher Beruf bietet Potenzial? Ein Blick auf die Bevölkerungsentwicklung zum Beispiel von Zürich zeigt, dass aktuell 385‘000 Einwohner in der grössten Schweizer Stadt wohnen. Menschen aus über 160 verschiedenen Nationen, jede mit einem ganz besonderen Hintergrund. Laut einer von SVP Regierungsrat Ernst Stocker in Auftrag gegebenen Studie (siehe Tagesanzeiger.ch), wird die Arbeitslosigkeit bei den ungenügend ausgebildeten Arbeitnehmern zunehmen. Wo die Arbeitslosigkeit steigt, wird das Sozialwesen gefordert.

Im Beruf als Sozialarbeiter begleitet man betroffene Menschen aus den verschiedensten Kulturen. Von Vorteil sind dabei hohe Sozialkompetenz und Empathie. Menschen abholen, wo sie sind, Wertschätzung vermitteln und sie in die Gesellschaft integrieren sind für eine funktionierende Gesellschaft enorm wichtig. (Quelle: Sozialarbeiter-Ausbildung.ch)

Der Beruf des Sozialarbeiters und andere begleitende Berufe wie Coaching, Supervision, Lebensberatung, haben vom Potenzial her gesehen gute Perspektiven. Denn Menschen in Not brauchen Menschen. Technik mag vieles können, doch eines kann sie nicht, doch eines kann sie nicht: Beziehung leben und Wertschätzung weitergeben.

Autor: Andreas Räber, GPI®-Coach

Andreas Räber, GPI-Coach

Mehr Infos zum Autor finden Sie auf Andreas-Räber.ch und auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.