Wie weiss ich, welche Berufe es überhaupt gibt? Gibt es einen passenden Traumjob? Wie findet man den idealen Beruf, der zu einem passt? Hier einige Denkansätze, die Ihnen auf Ihrer Suche helfen können.

Der demographische Wandel und Fortschritte in Medizin und Medizintechnik haben zur Folge, dass sich auch die Pflegebranche weiterentwickelt und der Bedarf an professionellem Pflegepersonal wächst. Beide Trends werden von einer weiteren Entwicklung begleitet, die das schweizerische Gesundheitssystem vor grosse Herausforderungen stellt: der wachsenden Anzahl chronisch erkrankter Menschen. Es gibt also einen immer grösser werdenden Bedarf an Pflegekräften in allen Bereichen der Gesundheitsversorgung, insbesondere aber in der Versorgung alter Menschen.

Traumberuf Pfarrer oder Pfarrerin? Dies ist keine ganz gewöhnliche Berufswahl. Wichtiger als alle fachlichen Voraussetzungen ist die persönliche Eignung und der feste Entschluss, die Herausforderung als Pfarrer oder Pfarrerin mit all seinen Facetten und Besonderheiten anzunehmen. Ein Überblick, was Interessenten in einer theologischen Ausbildung erwartet und die nötigen Voraussetzungen dazu.

Alltagstrott hat etwas Schönes und Entspannendes: Man weiss, was einen erwartet. Die andere Seite ist die fehlende Herausforderung. Was ist mit den Perspektiven, Träumen und Wünschen, die man vor langer Zeit einmal hatte? Zeit für eine neue Herausforderung. Zeit für einen neuen Beruf. Einen mit viel Sinn und Tiefgang!

Es gibt zahlreiche Coaching-Anbieter und neben den alteingesessenen Agenturen drängen immer mehr auf den Markt, die kurzzeitige, aber dafür umso effektivere Coaching-Ausbildungen versprechen. Doch was ist dran an dieser Verheissung? Kann Coaching wirklich kurz und dennoch effektiv ausgebildet werden oder bieten längerdauernde Ausbildungen nicht den grösseren Lerneffekt?

«Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.» sagte schon Konfuzius. Wer (s)eine Berufung findet, ist motivierter. Doch wie findet man sie? Die eigene Berufung finden ist eine Pflicht, ja eine Lebensaufgabe! Auch wenn wir unsere Träume und Wünsche vielleicht nicht verwirklichen können, sollten wir die Berufung zumindest andenken und immer wieder versuchen. Der hier vorliegende Online-Ratgeber unterstützt Sie darin.

Was macht ein Sozialpädagoge und was macht diesen Beruf so einzigartig? Eine Skizze eines der wertvollsten Berufe in der Schweiz.

Berufung, ein Wort, das bei den meisten von uns Sehnsüchte auslöst. Berufung bedeutet für etwas bestimmt sein. Seinen Platz im Leben, im Job, Beruf zu kennen. Insbesondere für Menschen mit christlicher Gesinnung ist es wichtig, sich berufen, sich am richtigen Ort hingestellt zu fühlen.

Alltag bei einem Coach. Ein Ratsuchender, etwas über 35 Jahren alt, möchte sich beruflich neuorientieren.

«Der zukünftige Job muss Sinn machen. Muss Sinn geben.»

Eine Aussage, die spätestens ab der Lebensmitte immer wieder kommt. Man will etwas Gutes tun. Etwas bewirken. Karriere und Provision werden plötzlich nebensächlich. Berufung suchen, finden und leben. Ein Bereich, in dem die Frage nach Sinn nicht erst mit 40 Jahren auftaucht, sind christliche Jobs.

Christliche Jobs: Einsatz für christliche Werte

Katechet, Leiter eines christlich geführten Hotels, Fundraising, aber auch Jobs wie Kaufmann, Bereichsleiter – der Blick in eine christliche Stellenbörse zeigt: Die innere Einstellung ist wichtig. «Reich-Gottes-Arbeit» wird dann und wann geschrieben. Anders ausgedrückt: Im Lebens- und Berufsalltag bewusst für christliche Werte einstehen und sie fördern. Dieser inneren Überzeugung gehen oft Fragen voraus:

«Bin ich im richtigen Job? Wo kann ich Gott mit meinen Begabungen am besten dienen?»

Stellenangebote im Stellenmarkt auf einen Blick. Den idealen Job finden.

Stellenanzeigen: Inputs, Ideen-Lieferant bei der Berufswahl

Berufung suchen, Berufung finden und leben

«Wann hast du den Ruf vernommen?» diese Frage aus der Filmkomödie «Sister Act» zeigt, dass Berufung für Menschen mit christlicher Überzeugung sehr wichtig ist. Sich für eine Aufgabe berufen fühlen. Wissen, dass Gott mich hier haben will. Einen Sinn im Lebensalltag wissen und sich für Werte einsetzen, mit denen eine hohe Identifikation besteht. So fällt einem der Alltag leichter. Berufung finden und leben treibt einen an und gibt dem Leben mehr Inhalt. Diesem Ruf geht manchmal ein einschneidendes Erlebnis voraus und oft auch eine sehr lange Suche.

Berufung und Sinn als Antreiber

Christliche Jobs stehen hier als Beispiel für Berufe mit sinnerfüllenden Aufgaben. Arbeit mit Tieren, Kindern, Senioren, mit Menschen mit Behinderung, Arbeit in einer NPO (Non Profit Organisation) und anderes. Jobs für ein gutes Gewissen. Jobs allerdings auch, die einen an der Tiefe des Lebens teilhaben lassen. Die Karriere und Boni relativieren – und auf nachhaltige Art reich machen …

Zurück zum Alltag, zurück zum Coaching-Gespräch.

«Es muss ein Job mit Sinn sein.»

Eine Voraussetzung, vom Coachee geäussert. Man spürt, daran lässt sich nicht rütteln. Mensch und Sinn lassen sich nicht trennen.

Autor: Andreas Räber, GPI®-Coach

Andreas Räber, GPI-Coach

Mehr Infos zum Autor finden Sie auf Andreas-Räber.ch und auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

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Christliche Berufung finden? Zum Bespiel in der Jobbörse von Lifechannel.ch

Lifechannel.ch: Christliche Jobbörse, Stellenangebote, Jobs auf einen Blick

Weitere Blogs von GPI®-Coach, Andreas Räber:

Manchmal kommt es anders, als man denkt. Die bisherige Firma wurde verkauft, ein ausländischer Investor will das Unternehmen auf Vordermann bringen. Veränderungen sind angesagt. Veränderungen, die jede Arbeitsstelle betreffen, zum Teil sogar massiv. Diese Situation ist nicht selten.  Als langjähriger Mitarbeiter macht man sich so seine Gedanken. Man macht sich auf die Suche nach Berufen mit Zukunft und geht der Frage nach, welcher Beruf passt wirklich zu mir?

Die Sicht des Unternehmens bei Umstrukturierungen und Neuausrichtungen

Wird ein Unternehmen verkauft, so geht diesem Verkauf eine Geschichte voran. Die Firma war nicht mehr rentabel, man hat es verpasst, das Angebot auf den Markt auszurichten, es konnte innerhalb der Gründerfamilie kein Nachfolger gefunden werden, um nur einige zu nennen. Das Ziel einer Unternehmung ist es, gewinnorientiert zu arbeiten. Stabilität und gesundes Wachstum durch langfristiges Denken, Handeln – das braucht es, damit eine Firma überleben kann. Dem Markt angepasste Strukturen und vieles mehr. Darum ist eine Neuausrichtung mit entsprechenden Massnahmen unumgänglich. Die Problematik liegt in der Frage, wie diese Neuausrichtung umgesetzt wird. Die Praxis zeigt uns immer wieder, dass dies auf ganz unterschiedliche Art und Weise geschehen kann.

Veränderungen vom Markt sind unumgänglich

Veränderungen vom Markt sind unumgänglich

Mitarbeiter = Teil eines Netzwerks

Jeder Entscheid in einer Unternehmung hat Folgen und kann auch die Mitarbeiter betreffen. Wenn wir uns auch noch so sehr Stabilität und Sicherheit in unserem Job wünschen, so sind Veränderungen und Neuorientierung ein Teil unseres Lebens. Wir können agieren oder reagieren. Veränderungen kündigen sich meistens an. Zum Beispiel in der Strategie. Wenn Fachpersonal nach einer Kündigung nicht mehr ersetzt wird oder wenn Standorte aufgegeben werden. Welche Auswirkungen könnte ein Verkauf der Firma auf meinen Job haben? Wenn ein internationales Unternehmen eine schweizerische Firma kauft, stellt sich die Frage, wo die Entscheidungskompetenzen liegen. Unterschiedliche Kulturen können meistens nicht gleich geführt werden.

Welcher Beruf passt zu mir?

Die Antwort auf diese Frage unterliegt ebenfalls Veränderungen. Weil wir selbst uns laufend verändern. Weil die Halbwertszeiten im Beruf und im Markt immer kürzer werden. Weil die Anforderungen steigen und uns die Frage «Will ich mir das wirklich bis zur Pensionierung antun?» ab einem gewissen Alter nicht mehr in Ruhe lässt. Und doch – welcher Beruf ist der richtige? Was passt zu mir? Kann man die Frage überhaupt so stellen? Wir machen uns auf die Suche. Dabei muss einiges von Anfang an stimmen. Wir benützen unseren internen Kriterien-Raster, den wir in der Kindheit gelernt haben. Entwicklung und Zukunft haben mit Bereitschaft zu tun. Sich auf Neues einlassen. Statt Alltagstrott Herausforderung. Sinnvolle Herausforderung. Unsere Psyche, unsere Persönlichkeit muss sich auf Neues einlassen können. Neue Wege suchen. Die Möglichkeiten abchecken. Das ist eine Lebensaufgabe.

Berufe mit Zukunft – das sagt eine Studie

Aubi-plus.ch führt in seiner Rubrik «Berufe mit Zukunft» Bereiche wie Pflege, Bildung und Erziehung, IT und Elektrotechnik, Ernährung und Umwelt etc. auf. Der Tagesanzeiger schreibt im Artikel «Das sind die Berufe der Zukunft» (05.10.2014), dass die Prognosen für Kassierinnen und Telemarketing-Mitarbeiter düster seien. Aber auch Bibliothekare, Buchhalter oder Sekretärinnen werde es – wenn die Forscher recht behalten – in einigen Jahren nicht mehr brauchen. «The Future of Employment», eine Oxford-Studie zur Zukunft des Arbeitsmarktes, hat über 700 Berufe auf ihre Anfälligkeit gegenüber Automatisierung untersucht. Fazit: Bei 47 Prozent der Berufe im US-Markt bestehe das Risiko, dass sie in Zukunft überflüssig würden. Der Grund: Computer können bald Dinge erledigen, die bislang nur Menschen zugetraut wurden.

Dafür entstehen in der Regel neue Berufsbilder. Kanadische und britische Trendforscher hätten laut Tagesanzeiger eine Reihe von konkreten Berufsbildern ­definiert, die in den kommenden zwei Jahrzehnten entstehen und an Bedeutung gewinnen könnten. Dazu gehören Abfalldesigner, Lebensende-Therapeutin, digitale Bestatterin, Auto-Transport-Analytiker und weitere. Diese Entwicklung gilt es aufmerksam zu beobachten.

Digitaler Bestatter / in - Daten löschen als Beruf der Zukunft

Digitaler Bestatter / in – Daten löschen als Beruf der Zukunft

Man beachte die Kriterien der Studie. Es geht um die Anfälligkeit von Berufsbildern gegenüber der Automatisierung und das in den USA. Die Resultate können nicht 1:1 in die Schweiz übertragen werden. Aber sie sollen bei uns ebenfalls Denkprozesse auslösen!

Wie es wirklich sein wird

Prognosen haben so etwas Einschätzbares, sie orientieren sich zu einem grossen Teil an Trends von heute. Wer von uns weiss, ob in naher Zukunft nicht plötzlich ein Ereignis eintrifft, dass zum Beispiel elektrischen Strom reduziert und damit vieles lahmlegt. Ein solches Ereignis ist undenkbar oder wird einfach verdrängt. Ein WorstcaseSzenario (den schlimmstmöglichen Fall andenken und einen Lösungsansatz planen) existiert nicht. Wir können vieles letztendlich nur erahnen und erleben oft Wiedersprüche bei unseren Prognosen. Die Langspielplatte, zum Beispiel, wurde längstens totgesagt und erlebt aktuell eine Renaissance. (Siehe dazu «Schwarz lebt» Frankfurter Allgemeine Zeitung, Faz.net)

Welcher Beruf wird in der Zukunft zu mir passen?

Die Frage nach dem zukünftigen Job oder Beruf kann nicht abschliessend geklärt werden. Damit verbunden bleibt ein Auftrag zurück. Nämlich, sich regelmässig zu erkundigen, was sich in der Schweizer Bildungsbranche tut. Das Internet bietet viele Möglichkeiten, sich zu informieren. Man kann sich zum Beispiel mit einem Alert von Google auf bestimmte Begriffe in den Newsmeldungen informieren zu lassen. Wissen, was läuft.

Dass Berufsbilder verschwinden, können wir nicht verhindern. Zudem sind Berufe durch die grossflächige Vernetzung, die die Digitalisierung mit sich gebracht hat, viel mehr von äusseren Faktoren abhängig. Oft liegen die besten Chancen in Nischen und in Jobs, in denen Menschlichkeit nicht ersetzt werden kann.

Autor: Andreas Räber, GPI®-Coach

Andreas Räber, GPI-Coach

Mehr Infos zum Autor finden Sie auf Andreas-Räber.ch und auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

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In der Schweiz ist er immer noch bekannt, der Schweizer Pädagoge, Schul- und Sozialreformer Heinrich Pestalozzi (1742 bis 1827). Ihm verdanken wir die Volksbildung. Pestalozzi ging davon aus, dass der Arme etwas lernen müsse, um sich selber zu helfen. Niemand sonst könne ihm helfen, und es tue es auch niemand. Diese Aussage könnte aus der heutigen Zeit stammen. Aktiv werden. Neues wagen und gewisse Risiken eingehen. Pestalozzi selbst hat es uns vorgelebt und ist zugegebenermassen gescheitert. Wenn auch nicht an seiner Idee, sondern an der sozialen Bereitschaft der damaligen Gesellschaft. Sein Projekt, 40 verwahrloste Kinder auf seinem Landgut zu unterrichten und sie auch spinnen und weben zu lernen ist nur ein Beispiel seiner Misserfolge. Der Verkauf der textilen Produkte brachte zu wenig ein, die Schule musste schliessen (Quelle: NZZ, 19.12.16 «Schöne Bescherung»).

Bildung und Praxis sind elementar für den Erfolg

Bildung beinhaltet in der Schweiz etwas ganz Besonderes: das duale Bildungssystem. Schule und Praxis, damit Wissen und Handlung zu Kompetenz werden und es so richtig ins Blut gehen kann. Theorie lebt von der Praxis und umgekehrt. Pestalozzi wollte, dass sowohl die intellektuellen, als auch die handwerklichen Fähigkeiten der Kinder erkannt und geschult werden. Vermutlich ein Grundstein für unser Bildungssystem, dem wir viel zu verdanken haben. Begleitetes Learning by doing sozusagen.

Bildung öffnet uns neue Welten. Wer viel weiss, kann viel mehr umsetzen – trägt allerdings auch mehr Verantwortung. Es gehört zum Menschsein, dass mehr Wissen mehr Selbstvertrauen ermöglicht. Mehr Selbstvertrauen führt auch zu grösserer Bereitschaft für Schritte ins Ungewisse. Doch aufgepasst, das Bildungsangebot ist das eine. Das andere ist unsere Motivation. Es muss einen interessieren, dann lernt man schnell! Ohne Interesse fällt Bildung viel schwerer. Pestalozzi sprach von der Kraft für Entdeckungsreisen, die in uns selbst liegt. Die NZZ nennt sie eine der wenigen Rohstoffe, über die die Schweiz auch nachhaltig verfügt. Bildung muss Spass machen. Muss verständlich und attraktiv sein. Muss im Markt, in der Praxis umgesetzt werden können…  Bereitschaft von aussen, vom Markt, mitzutragen, zu investieren. Wo dieser Wille vorhanden ist, kann sich Innovation entwickeln. Kann Berufung gelebt werden.

Berufung als Antrieb

Etwas tun, das einen interessiert. Alltagstrott ist der Feind aller kreativen Entwicklung. Manchmal müssen wir wachgerüttelt werden. Oft braucht es dazu einen Weg, braucht es Scheitern oder Erfolg, um sich überhaupt Gedanken über einen Ansatz der eigenen Berufung zu machen. Sie ist es, die Interesse weckt, die hilft, auch langjährige Ausbildungen zu absolvieren. Durchzuhalten. Dranzubleiben. Sie treibt jeden voran und macht keinen Unterschied zwischen gebildet oder nicht. Ich nenne sie die innere Entdeckungsreise. Etwas nicht Fassbares, das aber konkret ausgelebt werden will. Den Mut zu träumen, die Bereitschaft zu lernen und auch dann und wann zu scheitern. Berufung lässt sich nicht aufhalten. Sie treibt auch dann noch voran, wenn sie gefunden wurde und gelebt werden kann.

Vielleicht müssten wir in Zukunft vom dreifachen Bildungssystem sprechen. Von Träumen, Theorie, von Praxis…

Autor: Andreas Räber, GPI®-Coach

Andreas Räber, GPI-Coach

Mehr Infos zum Autor finden Sie auf Andreas-Räber.ch und auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

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