Viele Menschen haben den Traum vom eigenen Unternehmen und entscheiden sich für den Weg in die berufliche Selbstständigkeit. Die Gründung und der Aufbau eines Unternehmens verläuft jedoch selten einfach und problemlos. In diesem Artikel wird auf die Herausforderungen von Jungunternehmen eingegangen und aufgezeigt, inwiefern eine Buchhaltungssoftware für KMU den Unternehmensstart vereinfacht.

Alltagstrott hat etwas Schönes und Entspannendes: Man weiss, was einen erwartet. Die andere Seite ist die fehlende Herausforderung. Was ist mit den Perspektiven, Träumen und Wünschen, die man vor langer Zeit einmal hatte? Zeit für eine neue Herausforderung. Zeit für einen neuen Beruf. Einen mit viel Sinn und Tiefgang!

Dass sich Menschen beruflich umorientieren kommt in nahezu allen Altersklassen und in allen Bereichen vor. Die Hoffnung auf mehr Zufriedenheit im Job, bessere Karriereaussichten oder mehr Anerkennung können Gründe für eine berufliche Veränderung sein. Bevor Sie den Sprung ins neue Gewässer wagen, bedarf eine Neuorientierung viel Planung, eine Menge Geduld sowie Selbstreflexion über die Motivation und die Gründe für diese Entscheidung, die persönlich geprägt oder von aussen übergestülpt sein kann.

auch Marketing, Vertrieb und Buchhaltung …

Wenn man den Schritt in die Selbstständigkeit wagt, dann macht man es, weil man sich gerne mit den Dingen beschäftigen möchte, die einem liegen:

Eine Gesangslehrerin möchte Gesang lehren, ein Humortrainer Humor trainieren und ein Velomech Fahrräder reparieren.

Man muss sich jedoch dessen bewusst sein, dass man neben der eigentlichen selbstständigen Tätigkeit auch das Marketing, den Vertrieb und die Buchhaltung des gesamten Unternehmens übernehmen muss.

Ganz selbstverständlich wendet man sich in Marketing-Belangen, wie für Layout, Inhalt und Programmierung einer Internetpräsenz, an Profis oder beauftragt eine Werbeagentur mit der Gestaltung und dem Texten von Flyern und Plakaten. Ebenso selbstverständlich sollte man sich auch professionelle Hilfe für die Buchhaltung leisten.

Software-Lösungen statt Tabellen-Wirrwarr

Manche Unternehmer scheuen sich – aus Angst vor den Kosten – die Dienste eines Treuhandbüros für Buchführung und Steuerberatung in Anspruch zu nehmen. Stattdessen wird versucht, mit Hilfe von Tabellen, den Überblick über die Bücher zu behalten. Offerten, Rechnungen und Lieferscheine werden händisch erstellt. Die Lagerbestände verwaltet man eventuell anfangs noch mit Listen, früher oder später verliert man jedoch leicht den Überblick.

Mehr Überblick behält man, wenn man eine spezielle Software-Lösung einsetzt. Eine bewährte Buchhaltungssoftware, speziell für KMU, bietet beispielsweise die unabhängige Pinus AG. Mit ihren Niederlassungen in Wiesendangen, Bad Ragaz und Weinfelden sind die richtigen Ansprechpartner immer in greifbarer Nähe.

Die Software von Pinus ist modular aufgebaut und deckt alle Buchhaltungsbereiche ab. Sie können selbst entscheiden, welche Module Sie einsetzen wollen:

  • Bebu – Betriebsbuchhaltung
  • Fibu – Finanzbuchhaltung
  • Lohn – Lohnbuchhaltung
  • Kreditor – Kreditorenverwaltung und Zahlungssoftware
  • Faktura – Fakturierungsprogramm – Rechnungen und Offerten

Mehr Zeit fürs Wesentliche

Um Zeit und Aufwand zu sparen, kann auch das E-Banking in der Software integriert werden. So haben Sie offene Rechnungen und die Buchhaltung stets im Griff. Doppelte Eingaben – in der Software und im E-Banking – werden vermieden, denn Zahlungsaufträge können direkt online an Post oder Bank übermittelt werden.

Ausserdem müssen Sie sich nicht mit Steuergesetzen und Verordnungen auseinandersetzen, denn die Pinus-Software erfüllt die gesetzlichen schweizerischen Anforderungen. Und sollten Sie doch einmal eine Frage haben oder einzelne Aufgaben delegieren wollen, so stehen die Buchhaltungs- und Steuerspezialisten der Pinus AG gerne zur Seite.

 


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Der Traum von einer beruflichen Selbstständigkeit beschäftigt viele Arbeitnehmer. Das zumindest lässt die hohe Zahl von etwas über 40‘000 Unternehmen im Jahr 2015 erahnen (Quelle: ifj.ch). 40‘000 Menschen, die diesen Schritt ins Ungewisse gemacht haben. Die für den Traum der beruflichen Selbstständigkeit viele Risiken auf sich nehmen. Warum scheitern freiwillige Unternehmer immer wieder und worauf gilt es vor allem zu achten?

«Fehlende Nachfrage: Der häufigste Grund, aus dem Startups scheitern»

das schreibt tn3.de im Artikel «Warum Startups scheitern: Das sind die 20 häufigsten Gründe». Es gibt Gründe für ein Scheitern und häufig sind es viele auf einmal. So wird im tn3.de Artikel Michael Bohanes vom Lebensmittel-Lieferservice Dinnr wie folgt zitiert: «Wir haben niemandes Problem gelöst. (…) Wir haben den großen Fehler gemacht, den Leuten unsere Idee zu präsentieren und sie zu fragen, ob sie bei uns kaufen würden.» Cash und Probleme im Team werden auf Platz 2 und 3 aufgeführt. Weitere Gründe für ein Scheitern können starke Mitbewerber, schlechte Presse, die falsche Preispolitik etc. sein. (Quelle: t3n.de)

Anders sein

«Du willst anders sein? Andere gibt es schon genug!» sagt der bekannte Entertainer Eckart von Hirschhausen. Anders sein ist ein Grundstein der Selbstständigkeit. Was leicht ersetzbar ist und wo es einen starken Konkurrenzmarkt hat, dort wird der Einstieg schwierig sein. Diese Andersartigkeit, auch USP (Unique Sellin Proposition) genannt, ist einer der Schlüssel zum Erfolg. Ich habe immer einen bestimmten Grund, warum ich welches Produkt in der Migros, im Coop oder anderswo kaufe. Was meine Firma ausmacht, gehört in alle Werbemassnahmen! Beispiel: «Lidl lohnt sich». Kurz. Knackig. USP klingt toll und ist doch so schwer in der Umsetzung. Kleine Fehler können einen den Kragen kosten. Daher gilt: klein anfangen, kleine Märkte testen.

Kosten laufend überwachen

Ohne Geld geht nichts. Das ist leider so. Die Frage ist, wie viel Geld wann, wo und wie investiert werden soll. Welche Schritte können mit kleinen Budgets getan werden? Es geht um Konstanz, um Ausdauer, ums Auffallen. Ein Inserat alleine bringt in der Regel nicht den erhofften Erfolg. Auch Facebook oder eine eigene Webseite müssen zuerst bekannt gemacht werden. Müssen einen klaren Nutzen bieten und ihn so vermitteln, dass er von der Zielgruppe auch verstanden wird. Hinter diesen Massnahmen steckt viel Arbeit. Die Frage ist, welche Werbeziele sind die effektivsten? Was investiert wird, muss am Anfang schnell zurückkommen. Gerne etwas mehr. Eben gewinnbringende Massnahmen… Am besten testen. Google AdWords bietet sehr gute Möglichkeiten, kleine Testkampagnen zu lancieren. In kleinen Schritten lukrative Kampagnen herausfinden. Aber immer die Kosten überwachen.

Träume können wahr werden

Vielleicht müssen wir ihnen und uns (!) einfach genügend Zeit geben. Vieles muss sich entwickeln. Manchmal ist es besser, vorerst auf zwei Schienen zu fahren. Aufbau der Firma im Nebenamt, sofern dies möglich ist. Wege gibt es viele. Sie zu finden, braucht oft Geduld. Es ist ein langer Weg in die berufliche Selbstständigkeit, der einem nicht von heute auf morgen geschenkt wird. Dabei geht es nicht zwingend darum, rund um die Uhr zu schuften. Sondern das Wichtige richtig zu machen und das sehr konsequent.

Das Wichtige: «Sagen Sie nicht, was Ihr Kunde für Ihr Produkt tun muss, sondern sagen Sie, was Ihr Produkt für Ihren Kunden tun wird.»

(John F. Kennedy)

Denken Sie von Ihrem Kunden aus. Wie kann er Ihre Dienstleistung, Ihr Produkt in seinem Alltag gebrauchen? Das Handling muss sehr einfach sein. Gewinnt er Zeit? Kann er etwas präzisieren? Kann er sich besser präsentieren? Gewinnt er Sicherheit? Perspektiven? Sein Nutzen muss im Vordergrund stehen. Welche Gewohnheiten hat er? Welche Bedürfnisse? Beides ist wichtig, damit Sie ihn am richtigen Ort mit der richtigen Werbebotschaft erreichen können. Der Markt und seine Bedürfnisse haben immer Vorrang. Und weil noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, braucht es Reflektion und Ausdauer. Schritt für Schritt zum Erfolg. Wobei die Schrittlänge sehr massgebend ist …

Autor: Andreas Räber, GPI®-Coach

Andreas Räber, GPI-Coach

Mehr Infos zum Autor finden Sie auf Andreas-Räber.ch und auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Sich beruflich selbstständig machen – weiterführende Tipps im WWW

 

«Ganz wichtig: Wenn Sie auf eine Foto-Tour gehen, konzentrieren Sie sich auf ein Kernthema. So verzetteln Sie sich nicht und Ihre Bilder werden einzigartig!» Das sind Tipps für Fotografen, die ich in Fachzeitschriften immer wieder lese. Sie können durchaus auch auf eine allfällige berufliche Selbstständigkeit übertragen werden: «Ganz wichtig ist, wenn Sie sich beruflich selbstständig machen wollen, dass Sie sich auf ein Kernthema konzentrieren. So wird Ihre Geschäftsidee einzigartig!» Planung verhindert Verzettelung. Schafft Konzentration auf das Kernthema und Einzigartigkeit: Zwei Musts bei der Gründung einer Firma.

Da ist die innere Stimme

Haben Sie auch schon erlebt, dass Sie beim Betrachten eines Bildes überlegt haben, wie Sie ganz persönlich dieses Bild gestaltet hätten? Auf jeden Fall anders. Denn Sie denken anders als der Fotograf, der das Bild geschossen hatte. Sie haben ihre eigene Erfahrungen, Ideen und Kompetenzen, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben. Sie wissen: Ihre Ideen sind gut. So ist es Ihnen auch in beruflichen Fragen während der Arbeit so ergangen. Sie wussten: Das kann man anders lösen! Die Ideen sind da und mit ihnen Ihre Persönlichkeit.

Idee und Persönlichkeit = einzigartige Umsetzung und Kommunikation = USP

Das Produkt, die Dienstleistung, die Sie anbieten werden, gibt es vielleicht schon. Nur haben Ihre Ideen Ihre Spuren hinterlassen. In der Kommunikation, bei der Herstellung und bei der Gestaltung. Auffallend anders. Auffallend positiv. Ihr Produkt, Ihre Dienstleistung fällt auf. Wo andere Trends verschlafen haben, wo der Bezug zur Praxis vergessen wurde, da haben Sie hingeschaut. Genauer hingeschaut. Analysiert. Begriffen. Gehandelt. Nun ist es da. Ihr Produkt. Ihre Dienstleistung.

Basis für die Selbstständigkeit: Marktanalyse. Anpassen. Vorsprung schaffen.

Persönlichkeit und Selbstständigkeit

Vieles in der Selbstständigkeit hängt mit Ihnen und Ihrer Persönlichkeit zusammen. Sind Sie ein Macher-Typ, werden Sie vor Ideen nur so strotzen. Das sind gute Charakterzüge. Dann, wenn die besten umgesetzt und dauerhaft am Markt beworben werden. Dafür brauchen Sie jemand an Ihrer Seite, der vielleicht nicht so viele Ideen hat, dafür genau weiss, wie man ein Produkt am Markt aufbaut. Der weiss, welche Ideen überhaupt eine Chance haben oder wie mit einer Ergänzung der Zielmarkt ausgeweitet werden kann.

Sind Sie jemand, der gerne genau arbeitet und bestimmtes Material in Lösungen und Wege umsetzen kann? Der überzeugende Produkte schaffen kann? Dann brauchen Sie jemanden an Ihrer Seite, der für Sie verkauft und Kontakte zu potenziellen Kunden aufbaut. Der Sie sanft und geduldig auf Kundenbedürfnisse hinweisen kann. Unsere Persönlichkeit prägt unser Handeln, Denken und Fühlen. Wir sollten uns selber kennen. Damit wir Stärken stärken können und bei Schwächen die richtigen und ergänzenden Mitarbeiter anstellen werden.

Welches Kernthema würden Sie wählen? Diese Voraussetzungen für gelungene Bilder ist eine verständliche Eselsbrücke, wie berufliche Selbstständigkeit gelingen kann. Erfolg ist durchaus planbar.

Autor: Andreas Räber, GPI®-Coach

Andreas Räber, GPI-Coach

Mehr Infos zum Autor finden Sie auf Andreas-Räber.ch und auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Weiterführende Tipps auf berufliche-Neuorientierung.ch

Weiterführende Tipps im WWW zum Thema Selbstständigkeit

Der Traum von der Selbstständigkeit lässt so manchen nicht los. So lange, bis er es selbst probiert hat. Um erfolgreich zu sein, muss man seine Kernkompetenzen kennen.

Warum Kernkompetenzen kennen?

«Ich habe dieses Produkt selbst zu Hause getestet.» Diese Aussage hört man immer mal wieder bei einem Verkaufsgespräch. Grund: Im Verkauf unterstützen eigene Überzeugungen und bereits gemachte Erfahrungen mit dem Produkt den Verkaufsprozess positiv. Wer selbstständig werden will, muss darum seine eigenen Kernkompetenzen, allfällige Produkte und seine persönlichen Überzeugungen gut kennen. Überzeugungen haben einen grossen Einfluss auf den Vertrauensaufbau beim potenziellen Kunden. Kennt der Verkäufer seine Produkte? Kennt er Schwachstellen und Stärken? Auch die von sich selbst? Versucht er Unsicherheiten zu vertuschen? Ehrlichkeit und Transparenz gewinnen in der Regel. Wer authentisch ist, gewinnt Vertrauen und Vertrauensaufbau ist insbesondere bei der Neukunden-Akquisition sehr wichtig.

Selbstständig werden: Gut geplant ist der halbe Erfolg.

Auch bei einer geplanten Selbstständigkeit braucht es konkrete Ziele. Sie ermöglichen Unternehmer damit in Krisen- und Erfolgszeiten einen besseren Umgang mit den täglichen Herausforderungen. Die Arbeit wird bewusst zielorientierter. Damit werden unnötige Stresssituationen eingegrenzt und man überzeugt nachhaltiger und langfristiger. Eine Ausrichtung auf konkrete Ziele stärkt Stärken, senkt die Kosten, steigert das Image und den mittel- und langfristigen Erfolg.

Stärken entdecken, Trends erkennen.

Wer sich selbstständig machen will, weiss in der Regel, was er verkaufen will. Faktoren in der Selbstständigkeit sind zum Beispiel mögliche Trends (Beispiel Content- und Online-Marketing), Fachkompetenz (erlernter Beruf, Weiterbildungen, Hobbys u. a.) und Empathie. Diese drei Säulen bilden wichtige Voraussetzungen für den langfristigen Erfolg.

Trends erkennen

Trends bieten ein spannendes Potenzial. Denn was vom Kunden nicht gefragt ist, wird nicht gekauft. Daher sich im Vorfeld der Selbstständigkeit bewusst mit der Frage der Trends auseinandersetzen. Aufgepasst: Ein Trend kann auch sein, dass Bisheriges wieder neu am Aufkommen ist (Beispiel Mode oder Schallplatten). Wichtig: Suchen und finden, testen und erfolgreich werden, braucht seine Zeit.

Fachkompetenz

Ihre bisherige Berufswahl bildet die wichtigste Basis für den geplanten Erfolg. Dort haben Sie Erfahrung (bei den Trends fehlt dies unter Umständen noch), hier schaffen Sie Vertrauen und können von Anfang an überzeugen. Gibt es Lücken in der Ausbildung? Müsste noch der eine oder andere Weiterbildungs-Kurs belegt werden? Betrifft die Selbstständigkeit ein Umfeld, das sich dauernd verändert (unbedingt laufende Weiterbildung gezielt einplanen)?

Das Hobby zum Beruf machen.

Paradebeispiele für Quereinstiege sind Fotografen oder Berufe, bei denen es noch keine eidgenössische Ausbildung gibt. Der Coach ist (noch) ein solches Beispiel. Berufsbildung ist in Bewegung. Neue Berufe entstehen, bisherige verschwinden. Ein weiteres Beispiel ist der Hobbygärtner, der immer mehr Anfragen erhält und sich dann aufgrund der Auftragslage für eine Selbstständigkeit entscheidet. Der grosse Vorteil von Hobbys: Die eigenen Interessen stehen im Vordergrund. Folge = höhere Motivation. Das muss bei einer Ausbildung, Lehre nicht unbedingt so sein. Weil es den idealen Beruf also solches bei der Berufswahl vielleicht noch nicht gegeben hat.

Wer selbstständig werden will, muss sich im Vorfeld mit den Kernkompetenzen auseinandersetzen. Er oder sie müssen wissen, in welche Richtung man sich bewegen will. Achtung: Man kann nicht alles können! Manchmal müssen Leistungen hinzugekauft werden (Buchhaltung, Content- und Online-Marketing, Mitarbeiter, Freelancer, etc.). Die Kernkompetenzen müssen jedoch konsequent im Vordergrund stehen. Das gilt in erfolgreichen, wie in Krisenzeiten!

Autor: Andreas Räber, GPI®-Coach

Andreas Räber, GPI-Coach

Mehr Infos zum Autor finden Sie auf Andreas-Räber.ch und auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Weiterführende Links zum Thema Selbstständig werden

Latente Fragen, wie

«Bin ich im richtigen Job?»,

«Welche Weiterbildung ist die richtige für mich?» oder

«Soll ich mich selbstständig machen?»,

tauchen immer wieder an die Oberfläche und können innere Unruhe auslösen. Und zwar so lange, bis dies angegangen und geklärt wird. Im folgenden Artikel geht es darum, eine kleine Hilfestellung anzubieten, wie man vorgehen kann.

Bin ich im richtigen Job / Beruf?

Diese Frage stellt man sich dann, wenn Gefühle auftauchen, die den Job infrage stellen. Hier gilt es genau hinzuhören und sich diesen Gefühlen zu stellen. Was sind die Gründe für diese inneren Stimmen, die das Bild der gefühlten Wirklichkeit beeinflussen?

  1. Gibt es zum Beispiel private Situationen, die einen direkten Einfluss auf die eigene Stimmung haben. Warum? Unsere Gefühle beeinflussen uns. Was ist der wirkliche Grund für die Frage, ob man im richtigen Job ist?
  2. Was ist am bisherigen Job, Beruf gut? Schreiben Sie sich die Dinge auf, die Ihnen gefallen. Denn wenn Sie einen Wechsel vornehmen oder eine Neuorientierung wagen, haben Sie bereits einen Kriterienraster der Musts im neuen Job oder beim neuen Arbeitgeber. Auf der anderen Seite spüren Sie vielleicht, dass Ihr Job oder Arbeitsplatz sehr viele Vorteile bietet, auf die Sie nicht verzichten möchten. Wertvolle Dinge werden für uns Menschen sehr schnell selbstverständlich und geraten unbewusst in Vergessenheit.

Welche Weiterbildung ist die richtige für mich?

Weiterbildung hat mit Zukunft zu tun. Man investiert, um sich seinen Arbeitsplatz zu sichern, um eventuell sogar befördert zu werden oder mehr Geld zu verdienen. Dieses Ziel erreichen Sie, wenn Sie mehr Kompetenzen aufbauen können. Daher auch hier die Frage: Was ist vorhanden? Welche Kompetenzen haben Sie bereits? Was fehlt? Hat sich der Zielmarkt weiterentwickelt? Wenn ja, in welche Richtung? Welche Gefahren (zum Beispiel die technische Entwicklung – der Mensch wird durch Computer ersetzt) könnten den bisherigen Job gefährden? Mit der Beantwortung dieser Fragen haben Sie bereits eine erste Checkliste zur Seite, die Sie bei der Suche einer geeigneten Weiterbildung unterstützt.

Nutzen und Machbarkeit

Das Weiterbildungsangebot hat sich in den letzten Jahren vervielfacht. Das ist gut so, denn Bildung ist wichtig. Doch jede Weiterbildung ist genau so gut, wie der Inhalt, der vermittelt wird und wie die Umsetzung durch die Teilnehmer erfolgt. Weiterbildungen sind in der Regel gut, der Weg und das Wie der Umsetzung liegt jedoch bei Ihnen. Daher ist für die Wahl der geeigneten Weiterbildung wichtig, vorher abzuklären, ob das Wissen überhaupt umgesetzt werden kann. Entweder an der jetzigen oder in einer zukünftigen Arbeitsstelle.

Soll ich mich selbstständig machen?

Ob man sich als selbstständiger Unternehmer durchsetzen kann, hängt von vielen Faktoren ab. Zum Beispiel von einem selbst. Wer wenig oder keine bestehenden Kundenkontakte hat, hat es schwer. Denn für einen Auftrag ist oft die bisherige Beziehung ausschlaggebend. Einen Auftrag zu erteilen, ist eine Frage des Vertrauens. Vertrauen muss aufgebaut werden.

Den ersten Schritt wagen

Ob man es schafft, weiss man erst, wenn man es versucht hat. Eine eigene Webseite, ein gut definiertes und verständlich erklärtes Angebot und dann starten. Mit Google AdWords hat man die Möglichkeit, erste kostengünstige Tests im Bereich der Werbung durchzuführen, die es ermöglichen, die Zielgruppe genau anzusprechen. Doch Achtung: Wer kommerziell tätig sein will, ist verpflichtet, auf der Webseite ein Impressum mit Angabe des Namens des Betreibers einzufügen. Das bedeutet, er oder sie muss im Vorfeld den bestehenden Arbeitgeber informieren. Dass dies heikel ist, liegt auf der Hand. Die andere Variante ist die, einen Jobwechsel vorzunehmen mit einem reduzierten Pensum, um berufsbegleitend eine eigene Firma aufzubauen. Dass Selbstständigkeit Risiken mit sich bringt, ist bekannt. Dass ein Angestelltenverhältnis weniger Sicherheit bietet, als man meint, wird verkannt …

Wie weiter im Beruf?

Das Leben gleicht einem Abenteuer. Ganz gleich, ob man im Alltagstrott lebt oder Neues entdecken will. Beides lebt man unbewusst bewusst. Wir haben es zu einem grossen Teil in der Hand, ob das Leben uns gestaltet oder wir das Leben. Mit dem nachfolgenden Satz von Ausbildung-Tipps.ch im Artikel ‚Karriereplanung: Meine Karriere zeichnen‘: «Die meisten Menschen überschätzen das, was sie in einem Jahr erreichen können. Sie unterschätzen aber, was sie in 15 Jahren erreichen können.» möchte ich Ihnen Mut zu den vielfältigen Möglichkeiten im Leben und Beruf machen. Ganz gleich, ob wir sie aktiv angehen oder ob wir das Bestehende ganz einfach mehr geniessen.

Autor: Andreas Räber, GPI®-Coach

Andreas Räber, GPI-Coach

Mehr Infos zum Autor finden Sie auf Andreas-Räber.ch und auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Beruflich Selbstständig sein. Wer träumt nicht davon? Selber entscheiden können, die Strategie und Massnahmen definieren. Erfolgreich sein. Möglich oder nicht? Ich habe meine Kollegin Jasmin Taher beauftragt, sich einfach mal mit dem Gedanken auseinander zu setzen, wie es wäre, wenn sie oder ihr Mann sich selbstständig machen würden. Zum Beispiel als Coach. Hier ihr Beitrag.

Manchmal führt einen die eigene Krise zum Coach, manchmal wird man vom Chef ins Coaching geschickt. Wer selbst positive Erfahrung mit Coaching gesammelt hat und das Erlernte gerne weitergeben und auch anderen Menschen helfen möchte, sollte über eine Selbstständigkeit als Coach nachdenken.

Basis einer Selbstständigkeit – eine fundierte Ausbildung

Die Bezeichnung «Coach» ist nicht geschützt. Jeder könnte sich, auch ohne Ausbildung, als Coach selbstständig machen. Man sollte jedoch auf jeden Fall eine fundierte Ausbildung in einem renommierten Institut absolvieren. In den Kursen, die meist nebenberuflich angeboten werden, wird nicht nur theoretisches Wissen vermittelt, sondern man lernt auch, wie man das Erlernte in der Praxis umsetzen kann. Es wird trainiert, wie man Coaching-Sitzungen oder Seminare abhält und wie man ganze Coaching-Prozesse aufbaut und umsetzt. Man lernt, wie man sich – trotz regen Interesses für die Probleme der trainierten Personen – abgrenzt und die Probleme der anderen nicht zu seinen eigenen macht.

Selbstständig als Coach – Was kommt auf mich zu?

Die ersten selbstständigen Schritte sind immer schwer, deshalb sollte man sich gut darauf vorbereiten. Vielleicht kann man die Selbstständigkeit zunächst nebenberuflich aufbauen, damit man nicht gleich das volle Risiko als Freiberufler tragen muss.

Bevor man jedoch loslegt, sollte man sich einen ausgeklügelten Businessplan aufstellen. Man sollte schließlich auf geeignete Räumlichkeiten zurückgreifen können, sich über die eigene Preisstruktur klar werden, sich bewusst machen, dass es mit der Sitzung alleine nicht getan ist. Man benötigt auch viel Zeit zur Kundenakquise, zur Vor- und Nachbereitung von Sitzungen sowie für das eigene Coaching, die Supervision.

Hier einige wenige Fragen, die man sich beantworten sollte, bevor man beginnt

(natürlich gibt es noch viel mehr Fragen, die man im Vorfeld durchdenken sollte!):

  • Wie kann ich mich von der Masse der Coachs abheben?
  • Gibt es etwas, was ich (eventuell aufgrund meiner Vorausbildung) anders/besser machen kann als andere Trainer?
  • Will ich mich auf Firmenseminare oder auf Einzelcoachings konzentrieren?
  • Wo kann ich meine Sitzungen oder Seminare abhalten? (Tipp: Man kann häufig auch Besprechungsräume in Bürokomplexen oder Firmen stundenweise anmieten.)
  • Wie viel muss ich pro Stunde verlangen, um meine Kosten zu decken und davon leben zu können?
  • Wie viel Zeit muss ich zur Vor- und Nachbereitung einkalkulieren?
  • Wie aufwändig ist die Kundenakquise oder kann ich bereits auf einen Kundenstamm zurückgreifen?
  • Wer betreut mich, wenn ich Coach bin? Wer macht meine Supervision? Wie hoch sind die Kosten, die ich dafür einplanen muss?

Wo bekomme ich Hilfe und Rat?

Im Internet gibt es zahlreiche Informationen. Doch auch nach langer, akribischer Recherche bleiben viele Fragen offen. Diese lassen sich im persönlichen Gespräch oder Telefonat mit einem erfahrenen Coach leichter beantworten. Hier kann man sich vertrauensvoll an sein Ausbildungsinstitut oder auch an den eigenen Trainer wenden.

Ein Coach für den Coach – Selbstreflexion

Man muss sich bewusst sein, dass Hilfesuchende mit ihren ganz privaten Problemen, mit persönlichen Schwierigkeiten oder beruflichen Aufgabenstellungen zum Coach kommen werden. Supervision und Abgrenzung sind deshalb essentiell, wenn man selbstständig als Coach arbeitet. Die ständige Betreuung durch einen Supervisor ist wichtig, damit man die Probleme der Klienten nicht mit nach Hause nimmt und damit man selbst einen Spiegel für die eigene Arbeit bekommt.

Beachten Sie auch „Wie man Coach wird und wie man seine Mitarbeiter besser führen kann“

Autorin: Jasmin Taher

Weiterführende Links zum Thema Selbstständigkeit als Coach

 

Tipps für eine erfolgreiche Unternehmensgründung

Die Gründung eines eigenen Unternehmens ist ein Abenteuer. Ein Abenteuer deshalb, weil das Aufbrechen in neue Gewässer sowohl in Schiffbruch als auch in grossen Entdeckungen enden kann. Eine zündende Geschäftsidee zu entwickeln und zu verfolgen (genau so, wie Sie es sich vorstellen), eine Lokalität zu beziehen, sich der eigene Chef und des eigenen Glückes Schmied zu sein… dafür lohnt es sich, mühsame und langwierige Behördengänge auf sich zu nehmen und sich durch den dichten schweizerischen Bürokratiewald zu kämpfen. Selbstständig zu werden kann im Idealfall bedeuten, das Hobby zum Beruf zu machen und der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen. Kein Chef redet mit, weder Arbeitszeiten und Vorgehensweisen sind vorgegeben.

Selbstverwirklichung und Unabhängigkeit sind für Viele die Hauptmotive für den Schritt ins Ungewisse. Zurecht. Denn Studien zeigen, dass deren Verwirklichung eine hohe Zufriedenheit auslöst – trotz viel Stress und hoher Belastung.

Beruflich Selbstständig werden in der Schweiz: Einige Fakten

Wie alle richtigen Abenteuer birgt auch die Selbstständigkeit gewisse Risiken. Konkret sehen diese in der Schweiz wie folgt aus: Jährlich werden mehr als 10’000 Firmen neu gegründet (im Jahr 2012 gar beinahe 40’000!). Der Grossteil davon beschäftigt zwischen 1 und 4 Mitarbeiter, welche wiederum ca. 80% der Arbeiternehmer aller neuen Unternehmen ausmachen. Die Schweizer Wirtschaft besteht zu 88% aus sogenannten Mirko-Unternehmen (1 bis 9 Mitarbeiter). Im Übrigen ist interessant zu beobachten, dass der Ausländeranteil bei den Unternehmensneugründungen in der Schweiz auf fast 40% auffallend hoch gestiegen ist. Die Erfolgsquote bei von Frauen gegründeten Firmen ist bedeutend höher als bei männergeführten.

Um auf das Thema Schiffbruch zurückzukommen, hier die ernüchternden Fakten: Dreiviertel dieser Start-ups werden spätestens ein Jahr nach ihrer Gründung wieder aus den Verzeichnissen gelöscht. Die in der Schweiz durch Konkurse entstandenen Kosten belaufen sich jedes Jahr auf Milliardenhöhe.

Gut gerüstet in das Abenteuer

Damit das Abenteuer Selbständigkeit nicht zum Fiasko wird, gibt es einige Punkte zu beachten und eigene kritische Fragen an sich selbst zu stellen. Der Schritt in die Selbständigkeit fordert einen hohen Einsatz und spielt stark mit der eigenen Persönlichkeit zusammen. Eine realistische Selbsteinschätzung ist dabei also das A und O.

Fragen Sie sich ehrlich:

  • Bin ich der Unternehmertyp?
  • Bin ich genügend belastbar was meinen finanziellen Rückhalt wie auch meine Persönlichkeit betrifft? Behalte ich auch in turbulenten Momenten einen kühlen Kopf und den Überblick?
  • Und weiter: Bin ich ein guter Networker – will heissen: Kann ich ungezwungen auf Menschen zugehen und Kontakte knüpfen, die mein Business weiterbringen?
  • Und zu guter Letzt: Was denkt meine Familie, was denken Freunde und Bekannte über meine Pläne, selbstständig zu werden?

Innovative Start-ups mit einer Vision

Unternehmensgründungen sind zur Zeit nicht nur beliebt, sondern auch volkswirtschaftlich von grosser Bedeutung: Sie schaffen Arbeitsplätze und bringen die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz als Wirtschaftsplatz voran. Firmen, welche die kritischen ersten 2 Jahre überleben, beschäftigen nach 5 Jahren im Schnitt über 50% mehr Personal. 15 % aller Schweizer Unternehmen sind über 30 Jahre alt.
Worin liegen die Gründe des Erfolgs bei jenen, denen die Selbständigkeit gelingt? Welche Schlüsse sind daraus zu ziehen?

Zentral ist, dass die Geschäftsidee zu Ihrem Profil passt.

Welche Geschäftsidee haben Sie?Verfügen Sie über Erfahrung in der Branche und einen entsprechenden Leistungsausweis? Haben Sie bereits Referenzen und Kontakte in diesem Bereich? Ist Ihre Idee wirklich gut und innovativ? Besetzen Sie damit eine Marktlücke oder machen Sie etwas Bestehendes auf ganz neue Art?

Der Erfolg kommt nicht von selbst

Studien belegen die Wichtigkeit genau dieser Fragen: Wer vor der Gründung seiner Firma intensiv Marktanalyse und Kundenakquisition betreibt, ist erfolgreicher. Wer im Kontakt mit Kunden Marktlücken festmachen und diese mit gezielten Verbesserungen und Neuerungen füllen kann, hat gute Chancen mit seinem Start-up wirklich durchzustarten.

Dies hat allerdings seinen Preis: 50- bis 60-Stunden-Wochen sind für viele selbstständig Erwerbende der Normalfall. Ferien fallen oft ins Wasser und das Risiko einer wirtschaftlichen Baise wird nie ganz zu vermeiden sind. Ein erfolgreicher Unternehmer verfügt über einen fast unerschütterlichen Glauben daran, dass die Reise ans Ziel führt, dass die Idee funktioniert und der Plan irgendwie aufgeht. Er hat Durchhaltevermögen und ist bereit, für den Erfolg seines Firma Opfer zu bringen.

Schlussendlich braucht es vor allem eines, um erfolgreich selbstständig zu werden: Freude an der Arbeit. Der Mut, in Freiheit etwas zu erschaffen, und die Lust, es richtig gut zu machen ­– das setzt immense Kräfte frei.

Die Freude am Abenteuer entschiedet schliesslich darüber, ob der Sprung ins kalte Wasser erfolgt oder nicht. Wer weiss, welche Entdeckung solch eine Reise mit sich bringt?

Autor: Andreas Räber, GPI®-Coach

Andreas Räber, GPI-Coach

Mehr Infos zum Autor finden Sie auf Andreas-Räber.ch und auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.