Wenn es um unseren Körper oder um unser Auto geht, gehen wir kein Risiko ein: Wir lassen uns regelmässig untersuchen, um Krankheiten vorzubeugen. Wir bringen unser Auto in die Werkstatt, um dessen Funktionstüchtigkeit sicherzustellen und uns vor Unfällen zu schützen. Geht es um unsere Karriere, sind wir häufig geradezu nachlässig.

Bewegung steigert nicht nur das Leistungsvermögen, sondern auch das Wohlbefinden. Und das ist in zusätzlichen Belastungen zum Beispiel durch eine Weiterbildung oder einer Beförderung in eine zeitaufwändigen Führungsfunktion enorm wichtig. Nur fehlt uns oft die Zeit und die Möglichkeiten zum aktiven Training – so meinen wir. Meine Kollegin, Jasmin Taher, hat sich Gedanken gemacht und stellt fest: Man kann sich auch im normalen Alltag fit halten – so man will.

Einen Konflikt unter Kollegen schlichten, die Motivation der Mitarbeiter erhöhen, mit Angriffen auf die eigene Führungsposition umgehen: Eine Führungskraft steht täglich vor anspruchsvollen Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Eine wertvolle Hilfe dabei ist der Business-Coach.

Am 4. März stimmt das Schweizer Volk über die No-Billag-Initiative ab. Mitarbeiter aus einer sonst schon durch Einsparungen betroffenen Branche, sehen sich grossen Herausforderungen ausgesetzt. Die Jobangst nimmt zu. Fragen wie «Wie geht es weiter?» «Wie ist meine berufliche Zukunft und welche Möglichkeiten habe ich sonst noch?» nehmen an Stärke zu. Was kann man tun?

Kennen Sie das? Sie sitzen mal wieder auf der Arbeit. Neben Ihnen stapelt sich ein gewaltiger Haufen Papierkram, der bis zu einer unmöglichen Deadline bearbeitet werden muss. Ihr Chef sitzt Ihnen im Nacken und während Sie über Ihre aktuelle Situation nachdenken, macht sich in Ihnen ein beklemmendes Gefühl der Langeweile und Leere breit. Sie stellen sich vor, wie es wäre, anstatt Ihres jetzigen Jobs diese eine Sache zu machen, von der Sie schon so lange träumen.

Vielleicht denke Sie, dass Themen wie Selbstbewusstsein stärken, Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein aufbauen, Selbstvertrauen gewinnen etc. nur ein Thema für unsichere Menschen ist. Das ist ein grosser Irrtum. Denn alles rund um den Selbstwert und das Selbstvertrauen, gilt für alle Menschen, und wirkt jemand noch so souverän gegen aussen.

Persönlichkeitstests gibt es einige. Besonders bekannt sind zum Beispiel STRUCTOGRAMM® Trainings-System, DISG® Training, BIRKMAN®, Enneagramm, INSIGHTS Discovery® Persönlichkeitsprofil, Myers-Briggs®-Typenindikator und viele andere. Jeder zeigt Stärken und Potenzial der Absolventen auf. Auch auf Facebook werden immer wieder solche Tests gepostet.

Was für ein Typ bist du?

Welches ist dein Musikstil?

Wie alt fühlst du dich innerlich?

Tests sind beliebt. Wer will nicht wissen, wie er oder sie tickt?

Das Danach bestimmt über den Wert eines Persönlichkeitstests

Einen Test machen ist das eine. Was wir anschliessend daraus schliessen, das andere. Der echte Wert kommt mit der Umsetzung zum Vorschein. Nichts tun ist wie etwas zu besitzen, ohne es zu nutzen. Das wäre in sich eine unlogische Handlung. Einen Persönlichkeitstest ausfüllen und die Auswertung mit einer Fachperson, zum Beispiel einem Coach, durchdiskutieren, ist sehr zu empfehlen. Damit die erkannte Wahrheit sich durchsetzen kann..

Kann man eine Persönlichkeit überhaupt erfassen?

Professionelle psychologie Persönlichkeitstests sind sehr umfangreich und in meinen Augen auch glaubwürdig. Allerdings ist es immer eine Momentaufnahme. Unsere Persönlichkeit entwickelt sich laufend und präsentiert sich verschieden. Je nach Stimmung, Umfeld, Bereitschaft, Stabilität und der persönlichen Geschichte. Sie wird durch schlechte Einflüsse gebremst und sie kann sich in einem positiven Umfeld enorm entwickeln. Ein Persönlichkeitstest sollte von einem Fachmann durchgeführt und als Momentaufnahme, als Standortbestimmung in einem dynamischen Leben gesehen werden.

Was erkenne ich in einem Persönlichkeitstest?

Die meisten Tests basieren auf verschiedenen Grundtypen mit verschiedenen Prägungen. Der GPI®-Persönlichkeitstest, zum Beispiel, arbeitet mit der Individualpsychologie nach Alfred Adler. Er verwendet folgende vier Grundrichtungen.

  • Der Geschäftige: Machertypen, die vor Aktivität sprühen und andere leicht übergehen können.
  • Der Konsequente: Dieser Typus arbeitet sehr genau und will alles unter Kontrolle haben.
  • Der Gemütliche: Kreative Menschen, die vieles auf ihre eigene Art und Weise erledigen. Sie lieben die Freiheit.
  • Der Freundliche: Beziehungsmenschen, die Aufgaben übernehmen, damit sie Anerkennung erhalten.
Der GPI-Personelichkeitstest: Grundformen der Persönlichkeit entdecken

Abbildung oben: Fiktives Beispiel einer Auswertung mit dem GPI-Persönlichkeitstest

Als Auswertung erhält der Coachee ein einfaches A4 Blatt, das je nach Ausrichtung den Anteil der jeweiligen Grundrichtung anzeigt. Wichtig ist dabei, den «Kapitän» festzuhalten. Er ist derjenige, der uns vorantreibt. 2 Beispiele:

Wer geschäftig ist und konsequent, leistet starke Aufbauarbeit bis ins kleinste Detail. Mit der Folge, dass durch solch hohen Aufwand die Gesundheit leiden kann.

Wer einen hohen Gemütlichen-Anteil hat, darf sich nicht zu sehr zu zeitlich einengenden Projekten verpflichten. Er braucht viel Freiraum und ein eigenes Zeitraster.

Haben Sie sich in der einen oder anderen Situation oder im Typus erkannt? Es tut gut zu wissen, wie wir denken. Daraus lässt sich auch verstehen, warum wir so handeln, wie wir handeln. Sicht- und Handlungsweisen erkennen und verstehen sind Kernauswirkungen von Persönlichkeitstest. Dank diesen Erkenntnissen kann die eigene Karriere besser geplant werden. Dank ihnen kann man sich vor anhaltenden Drucksituationen auch besser schützen.

Letztendlich geht es um Ausgewogenheit, um Gelassenheit und darum, im Leben Spuren zu hinterlassen – und zwar nachhaltige, die wir selbst gestalten können!

Weiterführende Tipps zum Thema Persönlichkeitstest

  • Zum GPI® Persönlichkeitstest findet man auf GPI-Coach.ch weiterführende Informationen.
  • Auf meiner Webseite Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch biete ich im Coaching-Starter-Paket diesen Test an, inkl. einem Auswertungsgespräch.

Autor: Andreas Räber, GPI®-Coach

Andreas Räber, GPI-Coach

Mehr Infos zum Autor finden Sie auf Andreas-Räber.ch und auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Majella Lenzen war 33 Jahre lang Nonne, bis sie aus ihrem Orden austrat. In ihrem Buch «Das möge Gott verhüten: Warum ich keine Nonne mehr sein kann» beschreibt sie ihren persönlichen Weg zur Krankenschwester und Nonne.

Im Auftrag des Herrn ist sie in Afrika unterwegs, um den Menschen dort Jesus Christus näher zu bringen. Sie erzählt auch von ihren zahlreichen Versuchen, Soforthilfe zu bieten und möglichst viele Menschen von Krankheiten zu heilen. Zudem trägt sie auch den Wunsch in sich, den Beruf der Ärztin zu erlernen, der ihr jedoch von ihren Vorgesetzten verweigert wird. Nicht nur das. Mit dem anhaltenden Befehl, sich unterzuordnen, werden zahlreiche sinnvolle Massnahmen und wertvolle Ideen einfach unterdrückt, die ganz offensichtlich sowohl für die Missionsschwestern, wie auch für die kranken Menschen viele Vorteile gehabt hätten.

Der Mensch will an der Gemeinschaft teilhaben und mithelfen

Unter anderem aus der Individualpsychologie wissen wir, dass der Mensch ein soziales Wesen. Ein Herdentier, um es ganz schlicht auszudrücken. Mitdenken, Mithelfen und Anerkennung Erhalten sind Grundbedürfnisse von uns allen. Ob und wie dieses Mitdenken sich entwickeln kann, hängt ganz stark vom jeweiligen sozialen Umfeld ab. In obigen Beispiel der Nonne Majella Lenzen wurden nachvollziehbare gute Ideen einfach unterdrückt. Für viele Nonnen war dies ein Frusterlebnis und sie traten aus dem Orden aus. Wo keine Diskussion stattfindet, kann sich niemand weiterentwickeln. Kommt dazu, dass die Schwestern sich Anforderungen, was Unterordnung und Bibelwissen angeht, ausgesetzt sahen, auf die Bevölkerung und Kultur im Land wurden sie hingegen nicht vorbereitet. Fordern ohne Fördern: ein Bumerang!

Coaching ist Fordern und Fördern

Wer in eine fremde Kultur entsendet wird, muss mit Wissen und Praxismöglichkeiten vorbereitet werden. Muss Raum erhalten, sich auf seine Art und Weise an die dortigen Verhältnisse anzupassen. Um Aufbau zu betreiben, muss das Vertrauen der Bevölkerung gewonnen werden. Wer anders als diejenigen, die dort leben, wissen am besten, was es braucht, um langfristig erfolgreich zu sein? Bei solch exklusiven Aufträgen braucht es ein Coaching, braucht es das Recht der Mitarbeiter, gehört zu werden und es braucht das Recht auf Anerkennung. «Vorgesetzte», die diese Möglichkeiten nicht zulassen, verhindern oder bremsen Wachstum.

Aussensicht enthält ein enormes Potenzial

Welche Vorteile haben wir von einer Aussensicht? Ist es nicht sinnvoll, auf bisher Bewährtes zu setzen? Ein Haus aus Beton erscheint uns sicher. Im Fall eines Erdbebens sind Holzhäuser aber stabiler, weil sie beweglicher sind. Auch bewegliche Bäume überleben einen Sturm länger als starre. Ein erfolgreicher Fussballstürmer muss die vor ihm entstehenden Situationen frühzeitig erfassen, damit er auf sie reagieren kann. Nimmt er immer die gleichen Laufwege, wird er durchschaubar.

Wir können dynamischem Leben nicht mit Sturheit begegnen! Deshalb gilt es – innerhalb von sinnvollen Regeln – möglichst kreativ zu sein und Überraschendes zu wagen.

Das kann mit einer angemessenen Auseinandersetzung mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft möglich sein. Eigene und Aussensicht, entsprechend reflektiert, ermöglichen Wachstum und neue zeigen neue Wege auf. Aussensicht fördert nicht nur die Beweglichkeit, sie gibt auch wertvolle Informationen über Stärken, für Verbesserungen, zu zielgerichtetem Verhalten. Veränderungen benötigen geeignete Voraussetzungen. Niemand setzt platzfordernde Pflanzen in eine Nische. Sie würden über kurz oder lang eingehen.

Veränderung braucht Offenheit und Geduld.

Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen.

Ein alter Spruch, der nicht nur fordert, sondern auch fördert. Je nachdem, was wir daraus machen …

Autor: Andreas Räber, GPI®-Coach

Andreas Räber, GPI-Coach

Mehr Infos zum Autor finden Sie auf Andreas-Räber.ch und auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Sich beruflich neu orientieren? Gerne. Ja! Aber mit möglichst wenig Risiken. Denn was man hat, das hat man. Es ist sichtbar. Begreifbar. Alles Neue muss zuerst erarbeitet werden. Wirklich? Die Risiken einer beruflichen Neuorientierung unter der Lupe.

Überwindung im Job / Beruf

Lassen Sie sich zuerst ein wenig provozieren! Die meisten von uns haben einen Job, der uns entweder fasziniert und den wir mit Überzeugung ausüben, oder der uns zumindest den Lebensunterhalt sichert. Motivation und Entmutigung liegen manchmal nahe beieinander. Demotivation nimmt uns mehr Kraft, als uns bewusst ist. Manchmal holen wir uns die Motivation und Kraft darum über Hobbies oder Beziehungen. Dem ist nichts entgegenzusetzen. Zumindest temporär. Die Einstellung «Hauptsache man hat Geld und kann davon leben» kann aber zu einem Bumerang werden. Auf die Dauer sinkt die Arbeitsleistung – die Demotivation steigt und kann zur unüberwindbaren Mauer werden. Diese «Lähmung» fällt auch dem Arbeitgeber auf.

Von der Standortbestimmung bis hin zu «Stell dir vor …»

Mit bewusstem Hinsehen verliert man nichts. Zudem wäre es doch spannend, mal neue Perspektiven zu entdecken. Eine Offerte ist ja noch kein Kaufabschluss. Der erste Schritt: Eine Analyse, was bisher geschah. Aufdecken und Erfassen von Kompetenzen. Von Hard- und Softskills. Sammeln. Querdenken. So könnte eine Standortbestimmung aussehen. Bis hier hin haben Sie kein Risiko. Eine Analyse verpflichtet Sie nicht zum Handeln. Und nun? Reifen lassen. Daraus Möglichkeiten erahnen. In Gedanken einmal weitere Schritte zulassen. Vielleicht sogar den ersten ganz konkret wagen? Ohne vom bisherigen Job oder Beruf loszulassen. Nur mal reinschnuppern in die neue Möglichkeiten. Auf sein Inneres hören und seine Gefühle zulassen. Stell dir vor …

Und die Risiken / Herausforderungen?

Innere Blockaden wollen wahr- und ernstgenommen werden. Welche Risiken kennen wir, welche sind latent vorhanden? Im bisherigen Job und Beruf? Im möglichen neuen? Hier eine kleine Liste:

  • Strukturveränderungen: Stellen werden wegrationalisiert.
  • Andere Vorgesetzte: Die Chemie zwischen Mitarbeiter und neuen Vorgesetzten stimmt nicht mehr.
  • Technische Veränderungen: Teile Ihrer Arbeit werden durch Maschinen oder Software ersetzt.
  • Konkurrenz durch Mitbewerber aus dem Ausland.
  • Teilbereiche werden nicht mehr weiter geführt.
  • Dauerhafte Über- und Unterforderung führen in eine langfristige Krankheit.
  • Gesetzliche Veränderungen. Beispiel: Hundeschulen, die plötzlich nicht mehr obligatorisch sind.

Kernfrage: Was kann ich positiv beeinflussen?

Einen Job/einen Beruf zu finden, in dem es keine Veränderungen gibt, ist unmöglich. Ob man im bisherigen Job bleibt oder eine Neuorientierung wagt – beides birgt Risiken. Die Frage ist darum letztendlich:

Worauf kann ich selbst Einfluss nehmen? Wo kann ich etwas bewegen und bin nicht nur ausgeliefert?

Selbst etwas bewegen zu können anstatt Marionette zu sein, steigert die Motivation. Steigert die Lust auf mehr. Herausforderungen sind letztendlich auch Chancen für Kompetenzerweiterungen. Kompetenzerweiterungen sind wertvolle Argumente um einen Traumjob zu erhalten.

Merke: Beruf heute ist aktives Vermarkten, wobei man selbst grossen Einfluss auf seinen Marktwert nehmen kann.

Wir können nicht auf alle Risiken, die der jetzige oder ein neuer Job mit sich bringen, aktiv reagieren. Aber das, was wir selbst tun und worauf wir (frühzeitig) Einfluss nehmen können, das sollten wir als Chance erkennen und nutzen. Im Sinne von Neuorientierung im bestehenden oder im neuen Job oder Beruf!

Autor: Andreas Räber, GPI®-Coach

Andreas Räber, GPI-Coach

Mehr Infos zum Autor finden Sie auf Andreas-Räber.ch und auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Weiterführende Tipps auf Berufliche-Neuorientierung.ch zum Thema:

wenn eine Standortbestimmung angesagt ist

Einer der ersten guten Tipps, die mir mein Coach gegeben hatte, war: «Hören Sie auf Ihren Körper.» Wahrscheinlich wäre mir sonst gar nicht aufgefallen, dass ich zwischendurch einige Anfälle von Drehschwindel hatte. Ich wäre einfach darüber hinweg gegangen und hätte mich niemals gefragt: «Wie geht es mir eigentlich? »

Das Coaching hatte also bereits etwas gebracht: Ich achtete mehr als sonst auf mich und bemerkte so überhaupt, dass mir schwindelig war.

Wenn mich jemand fragt, wie es mir geht, fühle ich mich immer etwas überrumpelt und muss erst intensiv darüber nachdenken. Bei unserer nächsten Coaching-Einheit antwortete ich meiner Trainerin auf ihre Frage nach meinem Befinden: «Lassen Sie mich überlegen. Eigentlich geht es mir ganz gut. Aber es hat mich in letzter Zeit einige Male gedreht. »

Sie hatte eine gute Erklärung dafür parat: «Drehschwindel ist ein archaisches Relikt. Ein Primat schaut vor dem Sprung, ob er sein Ziel, beispielsweise den Ast des anderen Baumes, erreichen kann oder nicht. Ist der Ast zu weit weg, wird es ihm schwindelig und er springt nicht.»

Schwindel kann auch bei uns Menschen auftreten, um uns ein wenig auszubremsen. Wir haben Angst zu stürzen, werden dadurch in unserer Bewegung gehemmt und gezwungen, eine kleine Pause einzulegen.

Also schauten mein Coach und ich gemeinsam, wo ich momentan stehe und wir stellten fest, dass ich (bildlich gesprochen) gerade in einem Kreisverkehr herumkurve und nicht weiss, welche Ausfahrt ich nehmen soll. – Da darf es einem schon mal schwindelig werden!

Welche Ausfahrt führt zum Ziel?

Manchmal hat man also das Gefühl, dass einem der Boden unter den Füssen weggezogen wird und man nicht weiss, welche Richtung man einschlagen soll. Gut, wenn man dann einen erfahrenen Coach an der Seite hat. Systematisch und strukturiert bestimmt man gemeinsam den aktuellen Standort und zeigt die möglichen Wege auf. Hier ist es von Vorteil, dass der Coach die Gesamtsituation – die für einen selbst häufig etwas verfahren ausschaut – mit professioneller Distanz betrachten kann. Aufgrund seiner Erfahrung mit vielen ähnlichen Situationen kann ein Trainer auch gute Alternativen aufzeigen, auf die man alleine – selbst im Austausch mit dem Lebenspartner, mit Freunden oder der Familie – nie in Betracht gezogen hätte.

Welchen Weg man letztendlich einschlägt, muss man selbst bestimmen. Aber es ist gut zu wissen, dass man auch wieder gefahrlos zu seinem Kreisverkehr zurückkehren und die nächste Ausfahrt ausprobieren darf.

Weiterführende Tipps zum Thema Standortbestimmung