Entlassung: Jobwechsel, auf der Suche nach neuen Perspektiven

«Banker auf der Strasse»

titelte die NZZ einen Artikel zur Entwicklung der Jobs im Bereich Bankwesen (NZZ.ch – 1. Juli 2012). Darin wird eine ehemalige Bankerin zitiert. Diese suche seit vier Monaten eine neue Stelle. Bisher sei sie mit «150 Kilometern» die Stunde unterwegs gewesen. Jetzt sei es plötzlich zu einer Art Stillstand ihn Ihrem Leben gekommen.

Statt Massenentlassungen scheibchenweise Trennung von Mitarbeitern

In der Summe sei «der Jobabbau happig», wird ein Mitarbeiter für Kaderselektion im gleichen Artikel zitiert. Jürg Zeltner – der Private-Banking-Chef der UBS – hatte an einem Mediengespräch die Erwartung seiner Bank wiederholt, dass auf dem Finanzplatz 20 000 Stellen verschwinden würden.

Timeout: Stillstand, Analyse

Für entlassene Banker ist meistens eine berufliche Neuorientierung angesagt. Im bestehenden Beruf bieten sich schlechte Aussichten. Schwierige vertragliche Voraussetzungen, geografischer Wechsel nach Asien, ein Wechsel ins ähnliche Umfeld von Versicherungsbranchen oder etwas ganz Neues. Fact ist: Die Bankenbranche wird sich weiter verändern.Ob man sich für den Verbleib im Bankenwesen oder dagegen entscheidet, in beiden Fällen gilt es, zu reagieren. Wie kann man seine berufliche Zukunft sichern? Welche Massnahmen sind notwendig und unterstützend?

Mit Coaching zur Neuorientierung

Was habe ich bisher erreicht? Wo liegen meine Stärken? Wie können diese gefördert werden? Diese und weitere Fragen, werden mit einem Coach besprochen. Ziel ist es, Argumente für die weitere berufliche Tätigkeiten zu gewinnen.Den «eigenen Wert steigern». Auch wenn es zu keiner weiteren Beschäftigung an der vorhandenen Arbeitsstelle kommt, können die erarbeiten Stärken als Argument für einen Jobwechsel eingesetzt werden. Mit einem Coaching kann auch eine allfällige Selbstständigkeit angepeilt werden. Insbesondere Mitarbeiter mit Kundenkontakt könnten als selbstständige Berater arbeiten. Eine weitere Möglichkeit wäre, selbst im Bereich Coaching aktiv zu werden und sich auf die Zielgruppe entlassene Banker zu konzentrieren.

Weiterbildung ist ein Muss

Coaching: Begleitung zur beruflichen Neuorientierung

Bewegung gibt es nicht nur in der Bankbranche und sich aktiv weiterzubilden, ist ein «Dauerauftrag» für alle Arbeitgeber und -nehmer. Vorausschauen, Chancen und Gefahren einschätzen, vorbereitet sein. Dadurch können zwar keine Krisen verhindert werden, man ist jedoch besser vorbereitet und kann Schlimmeres verhindern. Auch Arbeitslosigkeit zwingt zu Neuorientierung.

Weiterbildung kostet. Wenn das erarbeitete Wissen richtig eingesetzt werden kann, wird es zu einem gut investiertem Kapital. Hand aufs Herz: Wie viel Geld geben wir für Luxusartikel aus, die wir vielleicht selten nutzen oder die uns wenig nützen? Hier ist persönliche Weiterbildung eine sinnvolle Alternative.

Autor: Andreas Räber, GPI®-Coach

Andreas Räber, GPI-Coach

Mehr Infos zum Autor finden Sie auf Andreas-Räber.ch und auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

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