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Neue Umstände brauchen professionelle Begleitung

Wir leben in bewegten Zeiten – politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Neue Märkte werden erschlossen, andere dem Westen verwehrt. Währungen schwanken, Arbeitsplätze werden verlagert, Arbeitskräfte international rekrutiert. Auch die Lebensentwürfe im Einzelnen sind komplex, vielschichtig, manchmal verstörend kompliziert. Wer heute eine Ausbildung macht, kann kaum abschätzen, in welchen Bereich der Wirtschaft es ihn einmal verschlagen wird.

Flexibilität ist heute ein Muss. Das kann durchaus Angst machen – oder aber befreien und zum Ausprobieren einladen – je nachdem, von wem man dabei begleitet wird.

Spezialisten gesucht!

In Zeiten der Unsicherheit, Zeiten der Umbrüche und der Neuorientierung sind Experten gefragter denn je. Menschen, die sich auf ein bestimmtes Feld spezialisiert haben, sind heute begehrt, egal in welchem Bereich. Dies gilt in besonderem Masse für Menschen in Beratungsfunktion. Als Coach empfiehlt es sich fachlich gleich doppelt à jour sein: Die Spezialisierung im wirtschaftlichen Fachbereich, aus dem die Klienten kommen, ist für die Kundengewinnung ebenso wichtig, wie die Kompetenzen im Bereich der Beratung. Damit ist auch gesagt, dass Menschen mit (fachspezifischer) Berufserfahrung als Coaches besonders begehrt sind.

Menschen in die Selbstständigkeit begleiten

Wohl zu keiner anderen Zeit haben so viele Menschen den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Zu recht. Denn ein flexibler Markt verlangt flexible Fachkräfte. Der Wechsel in die Selbstständigkeit ist jedoch ein prekärer Moment in der Biografie – und wer ihn wagt, tut gut daran, professionelle Begleitung in Form eines Coaches in Anspruch zu nehmen. Ein Coach hilft, das Persönlichkeitsprofil zu reflektieren, Gefahren frühzeitig zu orten sowie Möglichkeiten und Ressourcen so gut als möglich auszuschöpfen.

Schritt für Schritt aufbauen

Es gibt also ein dringliches Bedürfnis des Marktes nach fachlich spezialisierten Coaches. Voraussetzung für den Erfolg als Coach ist ein überzeugender Unique Selling Point – Qualitäten und Kompetenzen, die nur Sie in der Kombination bieten können. Entsprechend gilt es als nächster Schritt, in den betreffenden Bereichen Präsenz zu erarbeiten. Expertise spricht sich herum. Wer als Coach exzellente Arbeit leistet, kann sicher sein, dass er gebraucht wird. Denn berufliche Flexibilität braucht Begleitung – in bewegten Zeiten wie diesen ganz besonders.

Autor: Andreas Räber, GPI®-Coach

Andreas Räber, GPI-Coach

Mehr Infos zum Autor finden Sie auf Andreas-Räber.ch und auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

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Beruflich Selbstständig sein. Wer träumt nicht davon? Selber entscheiden können, die Strategie und Massnahmen definieren. Erfolgreich sein. Möglich oder nicht? Ich habe meine Kollegin Jasmin Taher beauftragt, sich einfach mal mit dem Gedanken auseinander zu setzen, wie es wäre, wenn sie oder ihr Mann sich selbstständig machen würden. Zum Beispiel als Coach. Hier ihr Beitrag:

Manchmal führt einen die eigene Krise zum Coach, manchmal wird man vom Chef ins Coaching geschickt. Wer selbst positive Erfahrung mit Coaching gesammelt hat und das Erlernte gerne weitergeben und auch anderen Menschen helfen möchte, sollte über eine Selbstständigkeit als Coach nachdenken.

Basis einer Selbstständigkeit – eine fundierte Ausbildung

Die Bezeichnung «Coach» ist nicht geschützt. Jeder könnte sich, auch ohne Ausbildung, als Coach selbstständig machen. Man sollte jedoch auf jeden Fall eine fundierte Ausbildung in einem renommierten Institut absolvieren. In den Kursen, die meist nebenberuflich angeboten werden, wird nicht nur theoretisches Wissen vermittelt, sondern man lernt auch, wie man das Erlernte in der Praxis umsetzen kann. Es wird trainiert, wie man Coaching-Sitzungen oder Seminare abhält und wie man ganze Coaching-Prozesse aufbaut und umsetzt. Man lernt, wie man sich – trotz regen Interesses für die Probleme der trainierten Personen – abgrenzt und die Probleme der anderen nicht zu seinen eigenen macht.

Selbstständig als Coach – Was kommt auf mich zu?

Die ersten selbstständigen Schritte sind immer schwer, deshalb sollte man sich gut darauf vorbereiten. Vielleicht kann man die Selbstständigkeit zunächst nebenberuflich aufbauen, damit man nicht gleich das volle Risiko als Freiberufler tragen muss.

Bevor man jedoch loslegt, sollte man sich einen ausgeklügelten Businessplan aufstellen. Man sollte schließlich auf geeignete Räumlichkeiten zurückgreifen können, sich über die eigene Preisstruktur klar werden, sich bewusst machen, dass es mit der Sitzung alleine nicht getan ist. Man benötigt auch viel Zeit zur Kundenakquise, zur Vor- und Nachbereitung von Sitzungen sowie für das eigene Coaching, die Supervision.

Hier einige wenige Fragen, die man sich beantworten sollte, bevor man beginnt

(natürlich gibt es noch viel mehr Fragen, die man im Vorfeld durchdenken sollte!):

  • Wie kann ich mich von der Masse der Coachs abheben?
  • Gibt es etwas, was ich (eventuell aufgrund meiner Vorausbildung) anders/besser machen kann als andere Trainer?
  • Will ich mich auf Firmenseminare oder auf Einzelcoachings konzentrieren?
  • Wo kann ich meine Sitzungen oder Seminare abhalten? (Tipp: Man kann häufig auch Besprechungsräume in Bürokomplexen oder Firmen stundenweise anmieten.)
  • Wie viel muss ich pro Stunde verlangen, um meine Kosten zu decken und davon leben zu können?
  • Wie viel Zeit muss ich zur Vor- und Nachbereitung einkalkulieren?
  • Wie aufwändig ist die Kundenakquise oder kann ich bereits auf einen Kundenstamm zurückgreifen?
  • Wer betreut mich, wenn ich Coach bin? Wer macht meine Supervision? Wie hoch sind die Kosten, die ich dafür einplanen muss?

Wo bekomme ich Hilfe und Rat?

Im Internet gibt es zahlreiche Informationen. Doch auch nach langer, akribischer Recherche bleiben viele Fragen offen. Diese lassen sich im persönlichen Gespräch oder Telefonat mit einem erfahrenen Coach leichter beantworten. Hier kann man sich vertrauensvoll an sein Ausbildungsinstitut oder auch an den eigenen Trainer wenden.

Ein Coach für den Coach – Selbstreflexion

Man muss sich bewusst sein, dass Hilfesuchende mit ihren ganz privaten Problemen, mit persönlichen Schwierigkeiten oder beruflichen Aufgabenstellungen zum Coach kommen werden. Supervision und Abgrenzung sind deshalb essentiell, wenn man selbstständig als Coach arbeitet. Die ständige Betreuung durch einen Supervisor ist wichtig, damit man die Probleme der Klienten nicht mit nach Hause nimmt und damit man selbst einen Spiegel für die eigene Arbeit bekommt.

Beachten Sie auch „Wie man Coach wird und wie man seine Mitarbeiter besser führen kann“

Weiterführende Links zum Thema Selbstständigkeit als Coach

Autorin: Jasmin Taher

Sprechen Sie zu sich selbst? Ja, Sie tun es. Jeden Tag sprechen wir zu uns selbst – mehr als uns wohl lieb ist. Wenn auch nicht laut im Sinne von Selbstgesprächen, so doch indem wir uns bestimmte Botschaften immer wieder zusprechen: «Ich bin das nicht wert!» oder «Ruhen kann wer tot ist!» – solche Botschaften können zu veritablen Leitsätzen werden, die uns unseren Lebensstil vorgeben. Plötzlich, ganz ohne es zu merken, glauben wir sie, richten uns nach ihnen aus, ja rennen ihnen förmlich hinterher – Manche von uns tun es ein Leben lang!

Wer entscheidet eigentlich über meine Identität?

Es kommt aber noch schlimmer: Die meisten Menschen orientieren sich an bestimmten Sätzen von Menschen, die sie kaum richtig kennen, von Fremden – wie dem Lehrer aus der Jugendzeit, der einen vor der ganzen Klasse blossstellte. Obschon er längst unter der Erde liegt, prägen seine Worte den eigenen Selbstwert bis heute auf destruktive Weise. Oder die Grossmutter, die eine wichtige Entscheidung im Leben nie akzeptiert hat. Auch sie ist nicht mehr unter uns, aber ihre Worte verunsichern einen noch immer.

Das wirft Fragen auf: Wer entscheidet eigentlich über meine Identität? Wer darf das? Und wer nicht? Welche Worte, die zu mir gesprochen wurden und die ich glaube, sind in Wahrheit Lügen? Und wie finde ich das heraus?

Achtsamkeit: Innehalten und nachdenken

Diese Fragen kann nur beantworten, wer bewusst innehält und darüber nachdenkt. Diese verhängnisvollen Sätze wahrnehmen kann nur, wer über sein Verhalten zu reflektieren in Stande ist. Und das will geübt sein. Achtsamkeit ist dabei mein eigener Coach. Sie hilft mir, die Einflüsse, die von aussen dauernd auf mich einwirken, zu benennen und somit besser einzuordnen. Sie hilft, auf die innere Stimme zu hören, von der mich die Welt durch Lautstärke und Tempo abzulenken versucht. Achtsamkeit ist ein Coach, der uns auf wichtige Lebensfragen hinlenkt: Gibt es Wiederholungen im Leben? Bleibe ich nie länger als ein Jahr an einem Arbeitsplatz? Weshalb? Wie könnte mein Leben auch noch aussehen?

Tipp: Sachbuch «Ich bin mein eigener Coach»Ich bin mein eigener Coach!

Selbstcoaching ist möglich. Mit der richtigen Anweisung kann jede und jeder die Achtsamkeit als inneren Helfer entdecken und mit ihr leben lernen. Selbstmanagement kann auf handlungsorientierten Wegen angeeignet und natürlicher Bestandteil des Lebens werden.

Damit wir endlich wissen, auf welche Stimme wir hören sollten – und auf welche nicht.

Autor: Andreas Räber, GPI®-Coach

Andreas Räber, GPI-Coach

Mehr Infos zum Autor finden Sie auf Andreas-Räber.ch und auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Was ist ein Coach? Beispiele: Ein Lebensberater oder Trainer, jemand, der anderen Personen, sogenannten Gecoachten, Wege zur persönlichen Weiterentwicklung aufzeigt. Ein guter Coach bringt seinen Klienten durch gezielte Fragen dazu, sich selbst zu reflektieren und seine Verhaltensweisen und deren Wirkung auf die Aussenwelt zu erkennen. Im Anschluss kann ein Weg gefunden werden, sie zu verbessern.

Coaching ist Beratung ohne Ratschlag

Der Lebensberater / Coach gibt dem Gecoachten Feedback und hält ihm so einen Spiegel vor. Manchmal kommt auch eine Videokamera zum Einsatz. Das aufgenommene Filmmaterial wird gemeinsam gesichtet und analysiert. Danach erfolgt das Erarbeiten von Verbesserungsansätzen. Im Verlauf des Coachings wird der Gecoachte Fortschritte erkennen.

Gründe für einen Berufswechsel

Manchmal führt einen die eigene Krise zum Lebensberater, manchmal wird man vom Vorgesetzten ins Coaching geschickt. Lebensberater / Coach wird man meist, wenn man selbst gecoacht wurde und das Erlernte gerne weitergeben möchte. Die positive Erfahrung mit dem Coaching kann dazu führen, dass man sich entschliesst, eine Ausbildung zum Coach zu machen, um anderen zu helfen.

Die Ausbildung zum Lebensberater

Die Bezeichnung «Coach» ist nicht geschützt. Jeder könnte sich, auch ohne Ausbildung, Coach nennen. Die Anbieter können aus diesem Grund die Ausbildung eigenständig und frei gestalten. Fast immer erfolgt die Ausbildung in berufsbegleitenden Kursen.

Empfehlenswert ist es, wenn die Kurse nicht nur theoretisches Wissen vermitteln, sondern auch reichlich Möglichkeit zur Umsetzung in der Praxis bieten, indem beispielsweise Rollenspiele mit anderen Kursteilnehmern durchgeführt werden.

Um umfassendes Wissen vermitteln zu können, sollten die Kurse insgesamt mindestens 250 Stunden Präsenzzeit umfassen. Zusätzlich ist Zeit fürs Selbststudium und für praktische Übungen einzuplanen.

Die Ausbildungsinhalte

Wie die Ausbildung zum Lebensberater aussehen sollte, hat die Stiftung Warentest aktuell ausgearbeitet. Details darüber, «Was ein guter Lehrgang für Einsteiger bieten sollte» findet man unter: Test.de/Coachen-lernen-Was-ein-guter-Lehrgang-fuer-Einsteiger-bieten-sollte-4605169-4608241.

Während der Ausbildung müssen auf jeden Fall neben den berufsethischen Grundsätzen, Werten und Haltungen auch Fragen des Berufsrechts und der Vertragsgestaltung behandelt werden.

Die Kursteilnehmer sollten lernen, wie sowohl Coaching-Prozesse als auch die einzelnen Sitzungen ablaufen.  Der zukünftige Lebensberater muss während der Ausbildung lernen, sich seiner Rolle als Coach bewusst zu werden. Überzeugendes, selbstbewusstes Auftreten ist im Coaching wichtig. Da Coaching viel mit der Funktionsweise der menschlichen Interaktion zu tun hat, müssen psychologische Themen intensiv behandelt werden. Psychologische Themen stehen im Vordergrund der Ausbildung. Aber ein Lebensberater muss wissen: Coaching ist keine Psychotherapie!

Die Coaching-Ausbildung sollte stets mit einer Prüfung abschliessen. Diese kann beispielsweise aus einer schriftlichen Diplomarbeit, einer mündlichen Prüfung und einer praktischen Übung bestehen.

Was erwartet einen nach der Ausbildung

Man muss sich bewusst sein, dass nach der Ausbildung Hilfesuchende mit ihren ganz privaten Problemen zum Coach kommen werden. Dabei kann es sich um persönliche Schwierigkeiten oder auch um berufliche Aufgabenstellungen handeln, wie zum Beispiel:

  • Team-Konflikte lösen
  • Probleme im Auftreten und Präsentieren
  • Neue Herausforderungen im Job

Ein Coach für den Coach

Abgrenzung für den Coach und Supervision sind wichtig. Die Betreuung durch einen Supervisor ist wichtig, damit der Coach die Probleme seiner Klienten nicht mit nach Hause nehmen muuss und damit er selbst einen Spiegel bekommt für seine Arbeit. Ein guter Coach interessiert sich für die Probleme der Personen, die er coacht, macht sie jedoch nicht zu seinen eigenen.

Autor: Andreas Räber, GPI®-Coach

Andreas Räber, GPI-Coach

Mehr Infos zum Autor finden Sie auf Andreas-Räber.ch und auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.


Weiterführende Links:

Es können schwierige Zeiten, ja regelrechte Sinnkrisen sein, wenn man der Tatsache ins Auge schaut und für sich feststellen muss: Ich habe schlicht den falschen Beruf gewählt. Vielleicht erschien der Arbeitsmarkt damals bei der Wahl der Ausbildung besonders vielversprechend oder man liess sich von den Schulfreunden mitreissen – und merkt nun: Das war wohl der falsche Weg. Und dann, wohin? Oder positiv formuliert, es bietet sich vielleicht ganz unverhofft die Möglichkeit, das Hobby zum Beruf zu machen. Aber dafür den sicheren Job aufgeben? Soll ich das wagen? Hinter beiden Situationen steht die Frage: Wie funktioniert berufliche Neuorientierung? Kann sie gelingen, auch noch mit 35 oder 40?

Die Antwort ist: Ja, das kann sie. Beruflich umzusatteln ist ein nicht ganz leichtes Manöver. Aber wenn Chancen und Risiken realistisch und am besten zusammen mit einem Coach abgewogen und ausgewertet werden, kann dieser Ritt zum Abenteuer des Lebens werden.

Sich zielstrebig auf den Weg machen

Zunächst ist wichtig, für sich Schritt für Schritt herauszufinden, wo die eigenen Interessen und wo Stärken und Schwächen liegen. Zum Beispiel:

  • Bin ich besonders menschenorientiert oder doch eher der Sach-Typ?
  • Welche Mischung tut mir gut?
  • Welches Arbeitsumfeld passt zu mir?
  • Wie sollte mein Arbeitsplatz aussehen?

Mit den Antworten auf diese Fragen im Gepäck, steht der gezielten Jobsuche nichts mehr im Wege. In dieser Phase sei jedem geraten: Nur Mut! Lassen Sie sich nicht abschrecken von unrealistischen Stellenausschreibungen, deren Anforderungen Sie mit Ihrem Profil nicht vollumfänglich erfüllen. Stellen Sie sich vielmehr Fragen wie:

  • Entspricht diese Stelle meinen nun evaluierten Bedürfnissen und Fähigkeiten?
  • Kann ich hier leidenschaftlich arbeiten?
  • Ist dieser Job ein Abenteuer für mich?

Lautet die Antwort ja, dann sind Sie auch für den potenziellen Arbeitgeber attraktiv. Drehen Sie den Spiess ruhig mal um: Nicht der Arbeitgeber sucht hier den Bewerber, sondern Sie suchen Ihre Arbeit.

Guter Rat von aussen einholen

Wer eine tiefgreifende Sinnkrise im Beruf schon einmal erlebt hat, der weiss, dass der Rat von Freunden, obschon gut gemeint, meist nicht viel Neues bringt. Je näher die Menschen, desto befangener ihre Sicht. Ein Coaching trägt in den meisten solcher Fällen effizient zu einer guten Lösung bei. Professionelle Beratung mit seriösen Persönlichkeitstests und deren Auswertung sowie die Übertragung auf die Berufswelt kostet zwar etwas – ist aber im Endeffekt mit Gold nicht aufzuwiegen.

Autor: Andreas Räber, GPI®-Coach

Andreas Räber, GPI-Coach

Mehr Infos zum Autor finden Sie auf Andreas-Räber.ch und auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Weiterführende Links:

© berufliche-neuorientierung.ch – 01.07.2013

Visionen sind Träume, die darauf warten, entdeckt und umgesetzt zu werden.

Steve Morris kam blind zur Welt. Eines Tages belebte eine kleine Maus unverhofft den Schulunterricht. Der Lehrerin war sofort klar, dass dies ein Fall für den kleinen Stevie war. Sie schickte den Rest der Klasse aus dem Zimmer, während der blinde Junge das Tier mit seinem ausgezeichnetem Gehör erfolgreich orten und dann auch einfangen konnte. Es war das erste Mal in seinem Leben, dass er eine Anerkennung für seine Ohren erhielt. Stevie sang im Kirchenchor mit und verfeinerte sein Gehör laufend. Eines Tages, im Alter von 11 Jahren, nahm ihn jemand zum Direktor des Plattenlabels Motown Records mit. Stevie sang und der Direktor war so begeistert, dass er sagte: «Stevie, du bist ein Wunder!» Seither heisst Steve Morris neu Stevie Wonder. Später erzählte er, dass das Erlebnis mit der Maus, der Ausdruck von Anerkennung, so etwas wie der Beginn eines neuen Lebens war. Stevie fand seine Vision. (Quelle: Buch «Wie man Freunde gewinnt» – Dale Carnegie).

Vision finden - Schritte wagen!Vision finden – Begleitung durch einen Coach

Die Geschichte von Stevie Wonder ist ein Beispiel, wie schlummernde Visionen entdeckt werden können. In dieser Geschichte war es eine aufmerksame Lehrerin, die die Gaben des Jungen erkannte. Wer eine Vision finden möchte, kann das Gespräch mit jemandem suchen, der einen gut kennt. Eine weitere sehr empfehlenswerte Variante, ist die Begleitung durch einen Coach.

Ein Coach präsentiert keine fixfertigen Lösungen,  stellt jedoch  entsprechende Fragen, um Sie auf der Suche nach einer Vision zu unterstützen – einer realistischen Vision, die Ihren Gaben entspricht.
Hier noch ein paar Hinweise:

  • Jede Vision beginnt klein.
  • In Erfüllung geht sie nur, wenn man bereit ist, Schritte zu gehen.
  • Natürliches Wachstum ist gesünder als schneller Reichtum.
  • Hartes Arbeiten ist eine Voraussetzung, die aber nur erfüllt werden kann, wenn man auch die nötige Erholungszeit einplant.
  • Realistische Ziele machen glücklich, unrealistische nehmen Kraft und schwächen die Gesundheit.
  • Auch Otto Lilienthal hatte eine Vision: Die vom Fliegen. Er bezahlte mit seinem Leben. Vision ist gut, die persönliche Sicherheit darf nicht vernachlässigt werden.
  • Eine Vision haben ist das eine. Die richtigen Begleiter an der Seite zu haben, ein überzeugtes Team oder ein Coach, das andere.
  • Erfolg ist nicht garantiert und schützt nicht vor Lebenskrisen
  • Was treibt Sie an? Darüber müssen Sie sich im Klaren sein. Man kann auch an sich selbst scheitern!

Autor: Andreas Räber, GPI®-Coach

Andreas Räber, GPI-Coach

Mehr Infos zum Autor finden Sie auf Andreas-Räber.ch und auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Tipp:

Coaching-Trainer.ch: Verzeichnis mit Coaches und Trainern