Tipps und Blogs zum Thema berufliche Neuorientierung
Hier finden Sie Blogs rund um das Thema Beruf, Berufung, Neuorientierung.
Im Rahmen meiner Recherche für diesen Text habe ich im Freundes-, Bekannten- und Kollegenkreis eine kleine Umfrage gestartet. Überraschendes Ergebnis: Über 30 % der inzwischen Erwachsenen, die von mir interviewt wurden, wollten als Kinder Tierarzt* werden. Nüchterne Bilanz: Heutzutage ist keiner der Befragten Tierarzt.
In der Schweiz ist er immer noch bekannt, der Schweizer Pädagoge, Schul- und Sozialreformer Heinrich Pestalozzi (1742 bis 1827). Ihm verdanken wir die Volksbildung. Pestalozzi ging davon aus, dass der Arme etwas lernen müsse, um sich selber zu helfen. Niemand sonst könne ihm helfen, und es tue es auch niemand.
Werte prägen uns. Im Bewerten. In unserem Denken, Handeln und Fühlen. Das gilt auch bei der Reflektion. Im Rückblick. Und im Ausblick. Am Anfang eines Jahres …
Wir stehen schon bald am Anfang … Zumindest am Anfang eines neuen Jahres. Oder sogar an einer neuen Weichenstellung?
Ich weiss immer noch nicht, ob ich lieber weiter freischaffend oder doch besser wieder angestellt tätig sein soll; und so bin ich seit geraumer Zeit auf der Suche nach dem perfekten Job. Aus manchen Jobs wird wegen inhaltlicher Dinge nichts, die meisten scheitern jedoch an äusserlichen Schwierigkeiten.
Sich beruflich neu orientieren? Gerne. Ja! Aber mit möglichst wenig Risiken. Denn was man hat, das hat man. Es ist sichtbar. Begreifbar. Alles Neue muss zuerst erarbeitet werden. Wirklich? Die Risiken einer beruflichen Neuorientierung unter der Lupe.
Die meisten von uns haben wohl schon mit Theologie zu tun gehabt, und wenn es nur aus Pflicht war: Taufe, Hochzeit, Beerdigung. Angenehme und unangenehme Ereignisse mit viel Potenzial für Emotionen. Was ist der Anreiz des Pfarrerberufes und was beinhaltet er?
Manchmal ist es an der Zeit, sich Gedanken über einen Berufswechsel zu machen. Insbesondere im Alter zwischen 35 und 50 Jahren taucht immer wieder die Frage auf: «Will ich das noch bis zu meiner Pensionierung tun?» Zweifel werden stärker, ob man (noch) im richtigen Beruf oder im richtigen Job ist.
Einer der ersten guten Tipps, die mir mein Coach gegeben hatte, war: «Hören Sie auf Ihren Körper.» Wahrscheinlich wäre mir sonst gar nicht aufgefallen, dass ich zwischendurch einige Anfälle von Drehschwindel hatte. Ich wäre einfach darüber hinweg gegangen und hätte mich niemals gefragt: «Wie geht es mir eigentlich? »
Wenn man den Schritt in die Selbstständigkeit wagt, dann macht man es, weil man sich gerne mit den Dingen beschäftigen möchte, die einem liegen: Eine Gesangslehrerin möchte Gesang lehren, ein Humortrainer Humor trainieren und ein Velomech Fahrräder reparieren. Man muss sich jedoch dessen bewusst sein, dass man neben der eigentlichen selbstständigen Tätigkeit auch das Marketing, den Vertrieb und die Buchhaltung des gesamten Unternehmens übernehmen muss. Alles selbst machen ist nicht immer richtig und oft sehr zeit- und kraftraubend. Die Buchhaltung zum Beispiel ist für viele Neuunternehmer Neuland.
Der Traum von einer beruflichen Selbstständigkeit beschäftigt viele Arbeitnehmer. Das zumindest lässt die hohe Zahl von etwas über 40‘000 Unternehmen im Jahr 2015 erahnen (Quelle: ifj.ch). 40‘000 Menschen, die diesen Schritt ins Ungewisse gemacht haben.











