Als Quereinsteiger eine neue Berufsrichtung wählen?

Laut dem Artikel «Quereinsteiger: Neuer Job, neue Chance» vom Beobachter (August 2013), verlässt je nach Branche ein Drittel bis die Hälfte den Erstberuf. Gemäss Beobachter werden in folgenden Berufen Quereinsteiger gesucht: Lehrberuf, Pflege, Informatik, Öffentlicher Verkehr u.a. (siehe Beobachter.ch). Warum steigt jemand in einen anderen Beruf um?

Gründe für Berufswechsel

Es gibt Berufe, die einer enormen Entwicklung unterliegen. Das ist vor allem im Informatikbereich der Fall. Wissen hat nur noch eine kurze Halbwertszeit und muss ständig erneuert werden. Dadurch entsteht ein Dauerdruck auf Mitarbeiter in dieser Berufsbranche. Ein anderes Beispiel kann Unterforderung im Job sein. Menschen entwickeln sich gerne weiter. Arbeit, die sich immer um das Gleiche dreht und das meistens ohne grossen sozialen Kontakt, kann mit der Zeit öde werden. Menschen brauchen aber (realistische) Herausforderungen. Gründe für den Quereinstieg können aber auch erzwungene Berufswechsel sein. Wer arbeitslos ist und innerhalb der Branche keinen Job findet, der muss sich nach einer beruflichen Neuorientierung, oft in einer ähnlichen Branche (Beispiel Bank – Versicherung – Beratungsberuf) umsehen.

Wie vorgehen?

Am besten notiert man sich seine Vorstellungen. Was muss der neue Beruf beinhalten? Wie viel Lohn muss man mindestens haben, um die eigenen Kosten decken zu können. Unterliegt der Beruf Trends, technischen Entwicklungen oder anderen Einflüssen, die sich negativ auswirken könnten? Welche Arbeitsbedingungen müssen mindestens erfüllt sein? Hilfreich kann auch das Beiziehen eines Coaches sein. Während der Ratsuchende einmal im Leben einen Berufswechsel angeht, hat der Coach fast täglich mit Fragen rund um den Beruf zu tun. Durch dessen Kompetenz können Fehler, die andere gemacht haben, verhindert werden und der Weg zum neuen Beruf wird professionell begleitet.

Weiterbildung, die für den bestehenden Beruf unterstützend wirkt

Ein Wechsel in einen neuen Beruf ist eine Möglichkeit. Die andere ist, dass man für den bestehenden eine unterstützende Weiterbildung absolviert. Das kann in sozialen Berufen wie Pflege, Personalführung zum Beispiel eine Coaching Ausbildung sein. Ziel: Sich selbst schützen und abgrenzen können und den oder die Patientin, beziehungsweise die oder den Mitarbeiter verstehen und begleiten können. Hektischen Momenten vorbeugen und sie gar nicht zu Konflikten werden lassen. Das sind nur einige Möglichkeiten, die mit einem praxisorientierten Coaching-Studiengang möglich sind. Diese Ausbildung wirkt auch unterstützend bei einer Tätigkeit in einem sozialen Beruf wie der RAV Mitarbeiter.

Ausbildung zur Kosmetikerin

Ein Beispiel für einen Quereinstieg in einen anderen könnte die Ausbildung zur Kosmetikerin sein. Darin erlernt man Gesichtskosmetik, Körperkosmetik und optional der Nagelkosmetik sowie der Cellulite- und Lymphdrainage-Massage. Beratung und Behandlung von Kunden im Bereich Körper- und Schönheitspflege sowie gelegentlich der Verkauf kosmetischer Produkte. Ein Bereich, der eine spätere Selbstständigkeit auch nicht ausschliesst. Voraussetzungen für den Kosmetik-Beruf sind zum Beispiel ein Sinn für Ästhetik, Gestaltung und die Freude am Umgang mit Menschen. Wer in der Kosmetik arbeiten will, muss auf Sauberkeit, Hygiene und ein gepflegtes Erscheinungsbild achten.

Wichtig ist …

dass man bereit ist, neue Wege zu gehen. Wege haben bekanntlich Hürden. Wie es herauskommt, weiss man erst am Schluss. Trotz möglichen Hürden, wer seine Laufbahn frühzeitig prägt, kann länger profitieren. Denn es ist besser, das eigene Leben zu gestalten, als dass das Leben einem selbst gestaltet …

Andreas Räber, GPI®-Coach

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räber coaching & persönlichkeitsentwicklung, Bäretswil im Kanton Zürich

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