Die KV-Lehre ist die berufliche Grundbildung mit den meisten Auszubildenden. Im Jahr 2018 schlossen in der Schweiz über 24.500 Absolventen die Ausbildung zur Kauffrau/zum Kaufmann (EFZ) erfolgreich ab. Insgesamt beendeten über 62.500 Personen ihre EFZ-Ausbildung mit einem Fähigkeitszeugnis. Fast 40 % aller Auszubildenden machen eine KV-Lehre. Nur ein kleiner Teil von ihnen arbeitet jedoch nach der Ausbildung im erlernten Beruf. Ein Grossteil nutzt die Ausbildung zur Kauffrau oder zum Kaufmann als Sprungbrett für die berufliche Karriere und bildet sich danach weiter oder schliesst ein Studium an. Die Statistik zur beruflichen Grundbildung 2018 des Statistischen Bundesamts listet jedoch Hunderte weitere Berufe auf.

Sucht man auf dem offiziellen Portal für Berufswahl, Studium und Laufbahnfragen in der Schweiz (berufsberatung.ch) nach Berufen, so findet man 2.617 verschiedene Berufe. Dazu gehören unterschiedliche Bildungstypen, wie Grundbildung oder Lehre, Weiterbildungsberufe, Hochschulberufe und weitere berufliche Spezialisierungen. Ein Überblick zur Geschichte der Schweizer Berufsbildung, des dualen Bildungssystems und über Berufe die entstehen und solchen die verschwinden.

Dank täglicher Leistung von etwas über 5 Millionen Arbeitnehmenden (bfs.admin, 1. Quartal 19) in der Schweiz läuft unsere Wirtschaft rund. Viele von uns arbeiten, um sich den Unterhalt für sich und seine Familie leisten zu können. Manchmal auch unter Druck. Das kann gesundheitliche Konsequenzen haben. Doch gelebt zu werden ist nicht das Ziel unseres einzigartigen Lebens!

Gibt es den perfekten Beruf oder Job für mich? Welche Chancen können wir wahrnehmen, welchen Gefahren sind wir ausgesetzt? Um diese Fragen zu klären, müssen wir uns Folgendes beantworten können: Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit wir uns wohlfühlen?

Anhand eines fiktiven Beispiels zeigen wir hier zwei Möglichkeiten auf, wie eine Neuorientierung ab 50 passieren kann. Besonders für U50ger lesenswert! Frau Winter* ist Mitte 50. Ihre Kinder sind mittlerweile Ende 20 und bereits selbstständig. Ihre langjährige Ehe wurde vor einigen Jahren geschieden. Als sie aus dem ehelichen Haus auszog, träumte sie davon, sich mit einem Kunstgewerbe selbstständig zu machen. In ihren ursprünglichen Beruf als Krankenschwester, den sie vor der Geburt der Kinder ausübte, wollte und konnte sie nicht zurückkehren.

Haben Sie sich auch schon gefragt, ob Psychologen anderen Menschen durchschauen können? Wie gehen Therapeuten mit den schweren Schicksalen ihrer Patienten um? Welche psychologischen Krankheiten trifft er an? Es lohnt sich, einen Blick hinter die Kulissen auf die Herausforderungen und Perspektiven des psychotherapeutischen Berufsalltags zu werfen. Besonders dann, wenn man über eine Weiterbildung oder ein Studium in diesem Bereich nachdenkt.

Schon als Kinder fragen wir uns häufig, was wir später einmal werden wollen. Wir haben Träume und Vorstellungen, die manchmal mehr, manchmal weniger dem tatsächlichen Berufsbild entsprechen. Befinden wir uns in der Ausbildung oder haben gerade angefangen zu arbeiten, folgt nicht selten die Ernüchterung: Man stellt fest, dass der Berufsalltag ganz anders aussieht als man ihn sich vorgestellt hat. Oder man bemerkt, dass die Talente und Potenziale, die man eigentlich hat, in einem anderen Beruf viel besser zur Geltung kommen würden. Ein Job-Coach hilft Menschen, ihre Talente, Potenziale und Fähigkeiten frühzeitig zu erkennen und abgestimmt auf die Träume und Vorstellungen den passenden Beruf zu finden. In diesem Artikel erfahren Sie, was genau ein Job-Coach macht, welche Kompetenzen er benötigt und ob Job-Coaches auch in Zukunft noch gefragt sein werden.

Welche Beweggründe gibt es, christliche Theologie beziehungsweise Religionswissenschaften zu studieren? Eigentlich ist dies ein Studienfach, das man nur wählt, wenn man sich dazu berufen fühlt. Da ich gespannt war auf die Antworten, habe ich diese Frage mehreren Theologen verschiedener christlicher Konfessionen – katholische, orthodoxe und evangelische Christen – in meinem Freundes- und Bekanntenkreis gestellt.

Linda (39) hat zwei Kinder im Alter von 6 und 9 Jahren und lebt in einer glücklichen Familie. Vor den Kindern hatte sie als Verkäuferin in einer kleinen Boutique gearbeitet. Die Arbeit war damals erfüllend. Nun wünscht sich Linda verständlicherweise eine neue berufliche Herausforderung. Doch ihr Mann arbeitet Vollzeit. So stellt sich nicht nur für Linda, sondern auch für viele Hausfrauen und -männer die Frage: Welche Berufe lassen sich mit Kindern gut vereinbaren? Und was ist, wenn ich mich als Quereinsteiger in einem anderen Berufsfeld etablieren will?

Das Leben ist zu kurz für einen falschen Job! Was klingt wie ein Klischee, ist bitterer ernst. Mehr als zwei Drittel der Schweizerinnen und Schweizer möchten den Job wechseln, wenn es denn ginge. Das zeigt eine Studie von Marketagent.com im Auftrag des Online-Netzwerks Xing von 2017. Als konkrete Gründe für ihre Unzufriedenheit nannten die meisten, dass ihnen der Beruf schlicht und einfach zu wenig Spass mache. Ausserdem klagten 32% über zu wenig Sinnhaftigkeit. 30% sehen sich geistig unterfordert und 29% würden sich eigentlich ihren Kindheitstraum verwirklichen wollen. Es geht also auch um die grundsätzliche Entscheidung für einen bestimmten Beruf, welche jeder Dritte rückblickend bereut. Am unzufriedensten sind die 40- bis 49-Jährigen: Nur knapp die Hälfte von ihnen würde noch einmal die gleiche Berufsrichtung wählen.